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Donnerstag, 31. Mai 2012

Blumengruß von "Balkonien"...




... es ist doch üblich, wenn man in den Urlaub gefahren ist, aus diesem, den Menschen die man mag, eine Karte zu schicken. Also, habe ich mir gedacht, mein Urlaubsort ist mein Balkon, jedes Jahr wieder, da möchte ich das auch mal machen. Möchte wenigstens zeigen wie schön meine Blumen blühen. Na gut, ich muss nicht fahren, kann auch nicht alles zeigen, aber eben eine Karte senden. Auf der Rückseite steht: auf Balkonien gefällt es mir sehr gut, das Essen schmeckt wie selbstgemacht, die Blumen blühen und die Sonne scheint. Abwechslung gibt es genug, ich kann tun und lassen was ich will. Die meiste Zeit liege ich aber im Liegestuhl und lese. Na ja, den Laptop habe ich auch öfters mal auf dem Schoß, Ihr habt mich erwischt... verzeiht, mein Urlaub dauert  ja auch in der Regel ca. 4 Monate, da kommt man eben nicht ohne Computer aus… So, nun muss ich die Zeilen beenden, mein Magen macht sich bemerkbar, er möchte gefüttert werden. Mein Weg ins "Restaurant"  ist, Gott sei Dank, nicht weit...
Herzliche Urlaubsgrüße sendet Euch Margot. Ciao.




Mittwoch, 30. Mai 2012

Auf der Suche...


Heute habe ich mich wieder einmal in den „Blogs“ umgeschaut, um mich inspirieren zu lassen von den angebotenen Ideen. Doch leider ist nichts für mich dabei, oder besser gesagt, nicht viel, außer Fotografie. Aus dem Alter des Häkelns,  Strickens,  Bastelns,  Nähens, oder anderer Handarbeiten,  bin ich heraus, oder habe leider keine Verwendung mehr dafür.  Ich weiß, dafür gibt es kein bestimmtes Alter, aber für mich war es nur interessant zu wissen, kann ich es oder nicht. Wenn ich wusste, ich kann es, war es für mich nicht mehr interessant. Doch ich achte und bewundere die Leistung anderer Menschen, auch auf diesem Gebiet. So ist es bis heute geblieben, jetzt lese ich lieber wieder mehr. Themen des Allgemeinwissens, nicht der Weltliteratur. Diese Zeit ist auch  vorbei, wie sagte Ernest Hemmingway: „Ein klassisches Werk ist ein Buch, das die Menschen loben, aber nie lesen.“       Voltaire sagte: „Mir sind alle Bücher zu lang…“ Ein bisschen Recht hatten wohl beide Schriftsteller, auch der Schauspieler Groucho Marx, er sagte: „ Fernsehen bildet. Immer, wenn der Fernseher an ist, gehe ich in ein anderes Zimmer und lese.“ Was mir sehr entgegen kommt und gefällt sind die Worte von Gabriel Laub, dem Tschechischen Schriftsteller u. Satiriker: „Der Aphori(s)mus hat vor jeder anderen Literaturgattung den Vorteil, dass man ihn nicht weglegt, bevor man ihn nicht zu Ende gelesen hat.“  Wie wahr…

Zum Abschluss noch ein Zitat von Gabriel Laub: „Unser Leben ist viel schwerer als das unserer Vorfahren, weil wir uns so viele Dinge anschaffen müssen, die uns das Leben erleichtern.“

Dienstag, 29. Mai 2012

Man mag Menschen...


Was waren das für herrliche Pfingsttage in diesem Jahr. Herrlicher Sonnenschein, leichter Wind, die Vögel zwitscherten in den Bäumen, mein Blick liebkoste die Blumen auf dem Balkon, Kaffee und Kuchen schmeckten besonders gut, keine lauten Töne… diese Harmonie war sehr wohltuend für meine Seele, trotzdem ich kein Seelchen bin… je hektischer unsere heutige Zeit wird, mit Jubel, Trubel, meistens ohne Heiterkeit, umso mehr sehnt sich der Mensch nach solchen erholsamen Phasen, jedenfalls ich… es ist keine Flucht vor der Wirklichkeit, nur ein Schutz vor zu
viel Hektik, und Härte der heutigen Zeit…

Bildquelle: Astrid Kirchoff, pixelio.de

„Was man als Kind geliebt hat, bleibt im Besitz des Herzens bis ins hohe Alter.“ schrieb Khalil Gibran

Wie wahr, solche schöne Tage habe ich schon als Kind geliebt…

Und noch ein paar wahre Zitate die mir gut gefallen:

"Wirklich reich ist der, der mehr Träume in seiner Seele hat, als die Wirklichkeit zerstören kann."
Hans Kruppa

"Viel Kälte ist unter den Menschen, weil wir nicht wagen, uns so herzlich zu geben, wie wir sind."
Albert Schweitzer

Wer sich nicht mehr wundern und in Ehrfurcht verlieren kann, ist seelisch bereits tot.
Albert Einstein
Bildquelle: Traumwelten,  pixelio.de

Man mag Menschen, die der Seele Nahrung zukommen lassen.
Elfriede Hablé   


Dieses Zitat gefällt mir besonder gut ...  

Montag, 28. Mai 2012

Pfingstmontag beginnt..

Pfingsmontag beginnt, zum Glück, wieder mit Sonnenschein. Mein kurzer Trip ins Freie ist, auch mit Frühstücks- Tablett, schnell bewältigt. So habe ich die Natur gleich im Haus, genieße meinen Kaffee in klarer Luft. Soweit man von klarer Luft in einer Stadt sprechen kann. Es ist aber angenehmer im Freien sein Frühstück einzunehmen, als im Zimmer. Die Wohnung liegt, Gott sei Dank, nicht an Hauptverkehrs-Straßen, es gibt kein Gegenüber.  Sogar die Vögel zwitschern ihr Lied, natürlich nur für mich. Schließe ich die Augen, fühle ich mich in eine wunderschöne Landschaft versetzt. Nein, nicht in oder an die Südsee oder eine andere exotische Landschaft. Ich liebe die deutsche Natur, sie ist so vielseitig. Möchte auch nicht im Badeanzug durch die Botanik laufen...muss doch nicht sein.
Was ich noch "Liebe", gutes Essen, deutsches Essen... Schnecken, Austern, Hummer und anderes kriechendes Wasser- Getier, mag ich überhaupt nicht. Mag sein, dass man mich nicht als Gourmet bezeichnen kann, aber mein Essen muss mir schmecken, und es muss was auf dem Teller liegen. Möchte ja keine Auszeichnung oder Titel erhalten und hungrig vom Tisch gehen. So, nun muss ich eilen, der Käse aus "Deutschen Landen", läuft mir sonst weg, bevor ich überhaupt am Tisch sitze... wünsche euch auch eine gute Frühstückszeit. Guten Appetit!
 
                                                               

Sonntag, 27. Mai 2012

Allen netten Menschen...


... ob aus Deutschland, Russland oder Amerika, Österreich, Ungarn, Vereinigtes Königreich, oder anderen Staaten, wünsche ich ein frohes und gesundes Pfingstfest...


... dieses Rosen- Stöckchen habe ich, in Gedanken an "Rosabella", erst gestern, gekauft. Sie erfreut mich immer mit ihrem Blog http://rosabella-rosabella.blogspot.de/. Hier kann ich meine Seele baumeln lassen und mich, beim Anblick ihrer schönen Fotografien, erfreuen. Tröstende Worte, wenn nötig, bekomme ich auch noch. Danke! Ein Dankeschön an alle!

Samstag, 26. Mai 2012

Ein bisschen Unsinn






Ein Blick ins Licht, mein Auge flimmert,  
im hellen Schein, dein Gesicht,
ich schließ das Aug', öffne es wieder,
es war nur Schein,- wie bitterlich.




Bildquelle: Silvia Voigt, pixelio.de

Hallo, du kleines Gänseblümchen,
du blickst mich an, und nickst mir zu,
pass' auf auf dich, mein Gänseblümchen,
sonst frißt dich noch 'ne alte Kuh.



Bildquelle: Torsten Klemm, pixelio.de








Du Bubiköpfchen Löwenzahn,

du hast mich ganz entzückt,

drum wirst du gleich, mit Essig dran,

als Rohsalat verdrückt.




Bildquelle: Uschi Dreiucker, pixelio.de






Wünsche allen Lesern ein fröhliches Wochenende und ein schönes Pfingstfest!

Freitag, 25. Mai 2012

Die Nacht hat ihre Schatten abgeworfen...


... und ich weiß, heute wird es ein wunderschöner Tag. Mein Schlaf ging so einigermaßen, meine Stimmung ist gut. Gestern hatte ich ja einen kleinen Durchhänger, wollte nicht nur bis ins Café und in die Stadt aufbrechen, sondern am liebsten das Weite suchen. Nur kann man vor seinem Innersten fliehen? Vor seinen Gedanken, und den Unannehmlichkeiten des Lebens? Sie folgen einem doch überall. Also, einmal ins Taschentuch geschnauft, den Ratschlag einiger lieben Menschen angenommen, vielen Dank, Rosabella, und die Welt sieht wieder anders aus. Meinen Spaziergang ins Café, und in die Stadt, habe ich nur aufgeschoben…

Wie schrieb Johann Gottfried Seume:

„Schmerz und Freude liegt in einer Schale; ihre Mischung ist der Menschen Los.“

Nun, ich habe noch an dieses Zitat von Theodor Fontane gedacht. 

„Glück, von Deinen tausend Losen, eines nur erwähl' ich mir. Was soll Gold? Ich liebe Rosen und der Blumen schlichte Zier.“

Danach habe ich mich mit meinen Blumen auf „Balkonien“ beschäftigt, und meine Zufriedenheit war wieder hergestellt. 


Gott wird großer Königreiche überdrüssig, aber kleiner Blumen nie.
(Rabindranath Thakur)



Drei Dinge sind uns aus dem Paradies geblieben: Sterne, Blumen und Kinder.
(Dante Alighieri)



Man sieht die Blumen welken und die Blätter fallen, aber man sieht auch Früchte reifen und neue Knospen keimen. Das Leben gehört den Lebendigen an, und wer lebt, muss auf Wechsel gefasst sein.
(Johann Wolfgang v. Goethe)




Allen netten Menschen wünsche ich zufriedene Stunden, die auch in glückliche Stunden übergehen dürfen.


Donnerstag, 24. Mai 2012

Meine Vorstellung...



... der Tag bricht an, ich breche aus und auf,  in den Tag. Möchte einmal am frühen Morgen ohne Hast und Eile durch die leere Stadt spazieren gehen. Die Schaufenster- Auslagen betrachten, schauen  was ich mir für schöne Sachen "nicht" kaufen kann. Doch man möchte ja, wie man heute sagt, „up to-date“ sein. Nur am Computer sitzen und „up-to-daten“, macht ja auf die Dauer auch keinen Spaß. Also, wenn ich um 7:00 Uhr aus dem Haus gehe, die Straße runter bis zur Hauptstraße, dann links abbiege, da ist doch gleich das kleine Café was schon so früh am morgen aufmacht. Da könnte ich ja meinen Spaziergang, nach Kaffee und Croissant, beginnen?! Ja, diese Vorstellung gefällt mir. So werde ich es machen! Doch es ist ja noch ein bisschen Zeit, und ich bin wieder müde geworden. Werde mich nur mal kurz hinlegen. Sollte ich fest einschlafen, auch nicht schlimm, schlafe sowieso immer schlecht. Gehe ich eben ein andermal so früh in die Stadt… kommen sicherlich noch ein paar schöne Tage… vielleicht sollte ich dann aber lieber ein belegtes Baguette bestellen, statt Croissant… oder…na mal sehen … kann ja dann immer noch wählen...

Nachtrag: Danke für eure lieben Kommentare. Es ist nur bei der Vorstellung geblieben. Konnte zwar nicht mehr einschlafen, aber auch nicht gehen. Meine Stimmung war und ist noch wie auf diesem schönen Foto: von Christiane Heuser, pixelio.de






Ich würde am liebsten "Aus- oder Aufbrechen", ohne Nachzudenken. Doch meine Wurzeln sind zu sehr mit dem Boden verhaftet. So warte ich bis der Anfall vorbei ist, und gehe an einen anderen Tag, in einer friedlicheren Stimmung... ;-)

Mittwoch, 23. Mai 2012

Freundschaft?!


Heute möchte ich oder muss ich, aus einem ganz persönlichen Grund, an das Wort „Freundschaft“ denken. Es hat mir ein Leben lang etwas bedeutet, und ich habe es wohl deshalb nur selten und zu sehr wenigen Menschen ausgesprochen.  Doch nun glaube ich nicht mehr daran. Nicht an das Wort, nicht mehr an Freundschaft.  Für mich ist es nur noch  ein Wort wie jedes andere auch. Vielleicht habe ich es schon immer überbewertet und  idealisiert, wer weiß es schon. Nur diese negative Erfahrung hätte ich mir gerne erspart. Sie unterstreicht das Sprichwort aus Kroatien:  „Fremde Erfahrungen ritzen die Haut, eigene Erfahrungen schneiden ins Fleisch.“ Doch musste es gleich so tief sein…

Vorher haben mir immer solche Zitate gefallen:

Was ist ein Freund? Eine einzige Seele, die in zwei Körpern wohnt.
Aristoteles

Was für den Vogel die Kraft der Schwingen, das ist für den Menschen die Freundschaft; sie erhebt ihn über den Staub der Erde.
Zenta Maurina

Ein bisschen Freundschaft ist mir mehr wert als die Bewunderung der ganzen Welt.
Otto Eduard Leopold von Bismarck

Nun, ich habe zwar kein Gefallen an nachfolgende Zitate, aber jetzt stimme ich diesen zu:

Freundschaft: ein Schiff, groß genug, um bei gutem Wetter zwei Menschen, bei schlechtem aber nur einen zu tragen.
Ambrose Bierce

Die Bibel lehrt, unsere Feinde zu lieben wie unsere Freunde - vermutlich weil es dieselben sind.
Vittorio De Sica



Weil ich ein ganz normaler Mensch bin schreibe ich diese Zeilen, um auch etwas zu verarbeiten.

Noch 3 Zitate gebe ich mit auf den Weg:

Freundschaft erlaubt einem nicht automatisch, dem anderen unangenehme Dinge zu sagen. Je näher man einem Menschen ist, desto wichtiger werden Taktgefühl und Höflichkeit.
Oliver Wendell Holmes


"Der Wunsch klug zu erscheinen, verhindert oft, es zu werden."
  François de La Rochefoucauld

"Man vergisst schnell diejenigen mit denen man gelacht hat, aber sicher nicht diejenigen mit denen man geweint hat."
Anonym

Dienstag, 22. Mai 2012

Der „liebe Gott" hat mich lieb…



… seit heute weiß ich es, denn ich war am Wochenende nicht einkaufen und hatte fast gar nichts mehr im Kühlschrank. Bevor ich aus dem Haus gehe, möchte ich aber noch Frühstücken, sonst werde ich knatschig. Meine Miene wurde schon lang und länger, mein Griff zum Einkaufskorb war nun Notwehr, und was lag da… ein Zeichen das Gott mich lieb hat. Ein Becher „Geflügelsalat mit Ananas und Spargel“. Halleluja!!! Ich hatte am Mittwoch vergessen ihn auszupacken. Mit 2 Scheiben Toastbrot hat er herrlich geschmeckt. Nun ist meine Stimmung für den ganzen Tag gerettet, und der liebe Gott bekommt ein Sternchen. Liebe Freunde, meine Worte sind keine Blasphemie, sie sind nur aus Freude entstanden… Verzeiht mir.


Montag, 21. Mai 2012

Ich kann essen was ich will...


...  zu jeder Tages- und Nachtzeit... ich nehme nicht ab.
Gemessen an meine Schlafenszeit war meine Nacht wieder einmal viel zu lang. Ihr kennt dieses Phänomen bestimmt auch, was macht man dann mit der angebrochenen Nacht? Richtig, man macht sie zum Tag und geht erst einmal an den Kühlschrank. Nur hatte ich keinen Joghurt oder etwas anderes leichtes, leckeres, fruchtiges Lebensmittel da. Was mich angelacht hat, war Paprika- Gulasch, nur Nudeln musste ich noch kochen. Es war aber schnell geschehen, und in der Nacht gegen 3:15 Uhr konnte ich mein Essen zu mir nehmen. Es hat mir wunderbar geschmeckt. Na gut, ich konnte danach auch keinen Schlaf finden, aber jetzt habe ich wenigstens den Grund gekannt und war zufrieden. Die Worte mit dem Abnehmen hatte ich auch nicht zu ernst gemeint… nur so für mich hingeplappert…  einfach nur so… ihr kennt das ja auch... oder?

Sonntag, 20. Mai 2012

Gute Wünsche...

Sonntag gehört zum Wochenende, und so kann ich noch 2 Fotos von "Balkonien" zeigen. Auf dem einen Foto sieht man, ich habe noch einige Pflanzen an der Wand hängen. Sie müssen jetzt nur noch wachsen. 
Natürlich auch die Petunien am Küchenfenster...
Mit diesen Fotos möchte ich allen netten Menschen, ich kenne gar keine anderen, noch einen schönen Sonntag wünschen. 


                                                                             Was mich besonders freut, na gut, es steht keiner Schlange bei meinem Blog, aber es haben mich schon Menschen aus Russland, Vereinigte Staaten, Schweden, Vereinigtes Königreich, Ungarn, Österreich, Malaysia, und aus der Republik Korea besucht. Natürlich viele Menschen aus meinem Heimatland  Deutschland. Ich finde es großartig, wen und wie das Internet die Menschen zusammenbringen kann. Möge die Welt doch immer friedlich sein... es wäre nicht nur mein Traum, sondern der Traum der Menschheit.


                                                                                    

Samstag, 19. Mai 2012

Blumen auf "Balkonien"...


                                           
Gestern war kein schönes Wetter aber nicht zu kalt, also habe ich meine ersten Blumen auf dem Balkon arrangiert. Leider sind sie im Wuchs noch ziemlich kurz, sie sehen aber schon wie Blumen aus. ;-)
Damit ich später mal einen Vergleich ziehen kann, habe ich sie  fotografiert. Es ist ja mein Urlaubsort, und an diesen erinnert man sich immer wieder gerne.

Erst eine kleine Auswahl, aber der Anfang ist gemacht. Da kann doch ein bisschen Freude aufkommen auch wenn es keine "Südländische Schönheiten" sind. Die meisten sind Hänge- Geranien in Dunkelrot, Weiß, und Rot- Weiß  gestreift. Rote Petunien, zweifarbige Dahlien, und auch ein Töpfchen Jasmin kommen noch dazu. Ach ja, noch eine weiße Orchidee steht auf der Bank. Sie war schon im vergangenen Jahr im Freien. Sie hatte viele Blüten, die aber abgeblüht waren. Nun treibt sie wieder aus, was mich sehr freut. Na ja, es sind erst kleine Knospen aber es kann noch was werden... Kleine "Gelbe Sternenblümchen", ich kenne leider den Namen nicht, habe ich auch noch zur Auflockerung. Morgen möchte ich aber trotzdem noch mal zum Wochenmarkt. Werde bestimmt noch etwas finden ...   :-) Eine Freude braucht jeder Mensch.




Freitag, 18. Mai 2012

Königsberger- Klopse


Schade, dass ich nicht so gut kochen kann, wie es meine Mutter konnte, sie war die perfekte Köchin.  Wir stammen aus Ostpreußen/ Tilsit, hier war eine kräftige, würzige Küche angesagt. Warum sollte ich meiner Mutter den Kochlöffel aus der Hand nehmen? Das machte doch schon mein Vater jeden Samstag. Da gab es meistens die besten Suppen, egal ob Kartoffelsuppe, oder Suppen mit Hülsenfrüchte, oder Hühnersuppe mit selbstgemachten Nudeln. Von meiner „Mutsch“, Kosenamen für meine Mutter, habe ich am liebsten Königsberger- Klopse gegessen, die am 2. Tag noch besser schmeckten, es wurde immer gleich für den anderen Tag mitgekocht. Seit ich, schon vor vielen Jahren, alleine übrig geblieben bin, koche ich nicht so oft. Meistens mit der Begründung. „ach Margot, für dich alleine lohnt es sich doch nicht“, und nur heiraten um Kochen zu können, das wollte ich nun auch nicht. ;-) Doch gestern hatte ich mal wieder richtigen Appetit auf das leckere Essen, und auch das richtige Original- Rezept. Also, wer gerne Nachkochen möchte, hier sind die Angaben:

Zutaten:
250g gemahlenes Rindfleisch, 250g gemahlenes Kalbfleisch, 3 Eßl. Butter, 2 Semmeln, 1 Ei, Salz, Pfeffer, 2 Zwiebeln, etwas ¾ l Wasser, 1 Markknochen, 3 Gewürzkörner, 1 Lorbeerblatt, 1Bouillionwürfel, Mehl, 1/8 l saure Sahne, 1 Glas Weißwein, 1 Röhre Kapern, 1 Zitrone, Zucker, 2Eigelb

Zubereitung:
Das Fleisch mit den eingeweichten, ausgedrückten Semmeln, dem Ei, Salz, Pfeffer, einer kleingehackten Zwiebel - in einem Eßl. Butter hell dünsten – gut abschmecken.
Mit nassen Händen durchkneten und zu runden, mittelgroßen Kugeln formen. Die Menge ergibt etwa 16 Stück. Nun das Wasser mit dem Markknochen, einer geriebenen Zwiebel, Gewürze, Lorbeerblatt, Bouillonwürfel, und Salz ca. 10 Minuten durchkochen. Die Klopse in die siedende Brühe legen und 10 Minuten weiterkochen. Danach die Fleischkugeln mit einem Schaumlöffel herausnehmen, in eine feuerfeste Schüssel legen. Die Brühe durch ein Sieb gießen.- Jetzt von 2 Eßl. Butter und Mehl eine helle Schwitze bereiten, sie mit Brühe löschen, saure Sahne und ein Glas Weißwein zufügen, desgleichen Kapern, den Saft einer Zitrone, etwas Zucker und eine Prise Pfeffer. Die Klopse noch einmal in die Sauce legen und durchziehen lassen. Nicht mehr kochen!!! 2 mit Wasser gequirlte Eigelbe heranrühren. – Salzkartoffeln dazu reichen.
Guten Appetit!

Donnerstag, 17. Mai 2012

Vatertag

Bildquelle
chocolat01  / pixelio.de


Guten Morgen, liebe Väter und Männer! 
Der heutige Tag wird ja nicht nur von den Vätern gefeiert, sondern von den Männern allgemein. Ich kann mich erinnern, dass auch wir Frauen diesen Tag genutzt haben um eine Kurzreise zu unternehmen. Sie führte uns meistens in eine Wald- Gaststätte in der näheren Umgebung. Hier wurde so manche Stunde bei bester Laune verbracht. Aus dieser Erinnerung heraus möchte ich auch diesen Tag etwas näher beleuchten. Dank Internet ist es nicht schwer, die nötigen Daten und Fakten zu sammeln. Leider kann ich meinem Vater keine lieben Worte mehr sagen, aber meine Gedanken sind bei ihm.


Die Bedeutung des Vatertags und das genaue Datum sind im deutschsprachigen Raum regional verschieden. Der Vatertag hat seine Wurzeln in den USA. Dort wird der Vatertag als ein Ehrentag für Väter am dritten Sonntag im Juni gefeiert (vgl. Muttertag). Zurückzuführen ist der Feiertag auf Sonora Smart Dodd (1882–1978), deren Vater im Sezessionskrieg 1861–1865 gekämpft hatte. 1910 rief sie, beeinflusst durch die Einführung eines Muttertages, 
eine Bewegung zur Ehrung von Vätern ins Leben. Präsident Calvin Coolidge gab 1924 eine Empfehlung für die Einführung eines besonderen Feiertages an die Einzelstaaten der USA heraus. Präsident Richard Nixon erhob ihn 1972 in den Rang eines offiziellen Feiertages im Juni.

Der volkstümliche Vatertag wird in Deutschland am christlichen Feiertag Christi Himmelfahrt gefeiert, dem 40. Tag nach Ostern. Er wird auch als Männertag oder vor allem in Ostdeutschland alsHerrentag bezeichnet, wobei dafür die Herrentagspartie im Vordergrund steht. Seit 1934 ist Christi Himmelfahrt in Deutschland gesetzlicher Feiertag (in der DDR war der Tag nur bis 1966 und im Jahr 1990 ein gesetzlicher Feiertag). Es wurden Möglichkeiten genutzt an diesem Tag dennoch die Herrentagspartie zu machen, so bestand etwa das Recht für Angehörige von Religionsgemeinschaften ihre Festtage zu feiern, insofern dass vom Arbeitgeber eingeräumt wurde oder werden konnte.
Die heutige Form des „Vatertagfeierns“ ist Ende des 19. Jahrhunderts in Berlin und Umgebung aufgekommen und erfreut sich bei Männern immer noch großer Beliebtheit. Kernelement war die Einweihung der Jüngeren in die Sitten und Unsitten von Männlichkeit.

Der Vatertag ist vor allem in Nord- und Ostdeutschland durch die sogenannte Herrenpartie gekennzeichnet. Die Teilnehmer (traditionell ausschließlich männlich – jung und alt) machen dabei meist eine Wanderung oder eine gemeinsame Ausfahrt, bei der oftmals viel Alkohol konsumiert wird (Vatertagstour). Dabei hat man häufig traditionelle Ausflugspunkte als Ziel oder man tourt von Gaststätte zu Gaststätte. Bei Wanderungen werden häufig Handwagen, Bollerwagen oder Schubkarren mitgeführt, um die Getränke besser transportieren zu können. Für die Ausfahrten werden meist Fahrräder (zum Teil mit Anhänger), Kremserwagen (Kutschen) oder ältere Traktoren mit Anhänger genutzt. Die Fahrzeuge oder Wagen werden dabei teilweise nur an diesem Tag genutzt und dafür speziell umgebaut, z. B. besondere Fahrradtandems oder Fahrräder mit mehr als einem Dutzend Sitzplätzen. Häufig werden die Gefährte mit Flieder und Birkenzweigen geschmückt.
Aufgrund des erhöhten Alkoholkonsums und den häufig durchgeführten Massenveranstaltungen (hierzu zählen u. a. gemeinschaftliche Ausflüge wie Grillausflüge, Ausflug an den Angelsee) gibt es, wenn man die Statistik betrachtet, am Vatertag erheblich mehr Schlägereien als an gewöhnlichen anderen Tagen. Laut dem Statistischen Bundesamt steigt die Zahl der durch Alkohol bedingten Verkehrsunfälle an Christi Himmelfahrt auf das Dreifache des Durchschnitts der sonstigen Tage an und erreicht einen Jahreshöhepunkt.[1]
Heutzutage wird der Vatertag häufig auch als Familienfest gefeiert, etwa um gemeinsame Tagesausflüge zu gestalten, aber auch um über das verlängerte Wochenende (mit Freitag als Brückentag, der in vielen Schulen freigegeben wird) einen Kurzurlaub zu unternehmen.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Vatertag

Mittwoch, 16. Mai 2012

Gut gedacht, auch gut gemacht?


Heute bin ich etwas betrübt, ich denke über die „gewollten Gut- Menschen“ nach. Über Menschen die etwas, nach ihren eigenen Worten, „Bewegen“ wollen. Die auf die Barrikaden gehen oder gehen wollen, und die Welt mit zornigen Augen sehen. Sie möchten die Welt verändern, wenigstens ein Teil dieser Veränderung sein, Anerkennung finden. Nur, so frage ich mich, was bleibt zum Schluss übrig? Wem helfe ich mit meinem Zorn? Helfe ich den Menschen, dessen Auto ich anzünde? Ich glaube nicht… Helfe ich den Geschäftsleuten dessen Läden ich zertrümmere? Ich glaube nicht… Wem helfe ich, wenn ich in Medien seitenlange Kommentare schreibe über Hilfsbereitschaft, um anschließend zu übersehen, wenn ein Mensch hilflos am Straßenrand steht oder liegt? „ich hätte ja geholfen, ich musste nur noch schnell zum Bäcker … oder zur Demonstration, usw.“, meine Ausrede. Warum rege ich mich auf über die Menschenrechtsverletzung in China, wo in Deutschland so viele Rechte von Alten und Kindern verletzt werden. Berichte darüber gibt es genug, man erlebt es auch im täglichen Leben. Wem nutzt es, wenn ich tagelang vor einer Bank demonstriere? Wurde deshalb eine Aktie weniger verkauft? Nein, ich habe nichts gegen Gegenwehr, schon gar nicht gegen die Banken, aber es muss sich ein positives Endergebnis ergeben oder abzeichnen. Warum muss ich immer die Menschen in andere Länder betrachten? Ich bewundere die stillen Helfer, die Menschen mit einem großen Herzen, die einfach das Richtige tun. Sie helfen wo sie können… und wenn nur mit einer kleine Geste, aber sie helfen. Vielleicht betrachte ich es jetzt verstärkt mit anderen Augen. Bis vor einigen Monaten hatte ich noch rote Haare, jetzt sind sie grau. So kann ich sagen, graue Haare schärfen das Auge, und hoffentlich meinen Verstand. 

Dienstag, 15. Mai 2012

Rund um den Garten


Willst Du für eine Stunde glücklich sein, so betrinke Dich.
Willst Du für drei Tage glücklich sein, so heirate.
Willst Du für acht Tage glücklich sein,
so schlachte ein Schwein und gib ein Festessen.
Willst Du aber ein Leben lang glücklich sein,
so schaffe Dir einen Garten.
Japanische Weisheit



Am leuchtenden Sommermorgen
Geh ich im Garten herum.
Es flüstern und sprechen die Blumen,
Ich aber, ich wandle stumm.
- Heinrich Heine -



Nicht die Blumen und Bäume, nur der Garten ist dein Eigentum.
- Chinesisches Sprichwort -




Ärgere dich nicht darüber, dass der Rosenstrauch Dornen trägt,
sondern freue dich darüber, das der Dornenstrauch Rosen trägt.
- Autor unbekannt -


Unkraut ist die Opposition der Natur gegen die Regierung der Gärtner.
- Oskar Kokoschka -


Der kürzeste Weg zur Gesundheit ist der Weg in den Garten.
Gärtner Pötschke



Danke, liebe Freya, für die schönen Fotos aus deinem Garten.

Montag, 14. Mai 2012

Mensch sein, Kind bleiben...


Ich weiß nicht, ob ihr es schon wisst, aber ich bin in einem „Alter“ wo ich schon am Computer spielen darf ;-), am liebsten mit Fotoprogrammen. Es gibt Spaß- Fotoprogramme, da kann man die Fotos gleich im Browser bearbeiten, was mir sehr gefällt. Warum nicht als Erwachsener auch Kind bleiben,  und zu gewissen Anlässen es auch zeigen?
Wie sagte Erich Kästner: „Schaut, die meisten Menschen legen ihre Kindheit ab wie einen alten Hut. Sie vergessen sie wie eine Telefonnummer, die nicht mehr gilt. Ihr Leben kommt ihnen vor wie eine Dauerwurst, die sie allmählich aufessen, und was gegessen worden ist, existiert nicht mehr (...) Nun, die meisten leben so (...) Früher waren sie Kinder, dann wurden sie Erwachsene, aber was sind sie nun? Nur wer erwachsen wird und Kind bleibt, ist ein Mensch.“

Ich möchte so gerne ein Mensch sein, und bleiben, auch wenn ich nicht mit ernster bis zorniger Miene durch das Leben gehe, und über die Ungerechtigkeiten dieser Welt schreibe. Vielleicht kann ich schon durch „mein Mensch sein“, die Welt positiv beeinflussen. Es schreiben so viele Menschen über das Elend dieser Welt, übersehen aber ihren Nachbarn in Not. Da spiele ich doch lieber mit den Fotos…

Möchtest du auch? Bitte… es ist für jeden etwas dabei. http://de.picjoke.net/
http://funny.pho.to/de/    http://de.funphotobox.com/effects.aspx?page=2   http://jpgfun.com/






Wenn ihr auch Spaß daran haben solltet, würde es mich freuen!



Sonntag, 13. Mai 2012

Muttertag



Heute ist ein Tag, an dem ich wieder an meine Mutter denken möchte, eigentlich denke ich immer an sie, auch wenn sie schon sehr viele Jahre nicht mehr bei mir ist. Manchmal frage ich mich, warum kann eine Mutter nicht immer bei einem sein? Sie wird doch von ihren Kindern, egal wie alt sie sind, in jedem alter gebraucht. Doch es gibt keine Antwort…
Dann wandern meine Gedanken weiter, und ich frage mich, woher kommt eigentlich das Wort „Mutter“. So gehe ich wieder ins Internet auf Suche, man möchte ja nicht dumm sterben, und werde auch fündig. Also…

Mutter

„das Wort geht über mhd. muoter, ahd. muoter auf germ. *moder- „Mutter“ zurück, auf dem auch altengl. modor und altfrz. moder beruhen; Quelle des german. Wortes ist idg. *mater „Mutter“, auch in lat. mater und griech. méter; das indogermanische Wort bildet sich aus der Lautgebärde ma- „Mutter“, die wohl aus der Kindersprache stammt und auch Mama zugrunde liegt; die Ausgangsbedeutung ist also von allen Menschen verlassen; die Ableitung bemuttern umsorgen stammt aus dem 19. Jh. und bezieht sich auf die Schutzfunktion einer Mutter.“
http://www.wissen.de/wortherkunft/mutter

Also, nun habe ich die Erklärung, aber lieber wäre es mir, meine Mutter wäre jetzt bei mir… ihr werdet mich sicherlich verstehen.