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Mittwoch, 31. Oktober 2012

Das Geld rauscht nur so rein ...


... aus diesem Artikel von FOCUS-Redakteurin Carin Pawlak... möchte ich auf meiner Webseite wenigstens einige Passagen zitieren. Er stimmt mit meiner Meinung überein und ist sehr lesenswert. Sie schreibt:

wok.blogger.de/stories
"HAT DIE KANZLERIN NICHT MAL DIE SCHWÄBISCHE HAUSFRAU zum Vorbild ausgerufen, als Metapher für kluges Wirtschaften? Es ist grotesk, wenn Finanzminister Schäuble jetzt 32 Milliarden Euro weitere Schulden machen will...."

"Erstmals seit der Krise 2008 nehmen die Kommunen dieses Jahr mit einem Überschuss von 2,3 Milliarden Euro mehr ein, als sie ausgeben. Bund, Länder, Gemeinden kassieren gut 600 Milliarden, das ist ein Plus von 28 Milliarden. Lohnsteuer, Mehrwertsteuer und Soli – das Geld rauscht nur so rein.

Doch wir Bürger sollen zusätzlich für erneuerbare Energien zahlen (an denen der Staat mitverdient). Wir sollen höhere Spritpreise in Kauf nehmen (an denen der Staat mitverdient). Und wir sollen bitte schön fürs Alter vorsorgen, weil der gut verdienende Staat leider keine Rente versprechen kann – und weiterhin in großem Stil Milliarden verprasst. Anstatt endlich mal Schulden zurückzuzahlen, entwickeln die Politiker immer neue Ideen, wie sie Geld ausgeben können.
Gerd Altmann_pixelio.de

Geld, das im Kleinen fehlt. Zwar können Bürger, manchenorts auch zeitgemäß via App, einen Straßenschaden oder eine defekte Ampel an ihre Städte melden. Diese lassen dann die Mängel beseitigen. Oder eben nicht. Denn viele Kommunen sind schlicht pleite. Warum werden nicht mehr Verwaltungen wie Wirtschaftsunternehmen geführt? Warum sehen sich viele Gemeindechefs als Geldverwalter, statt anzupacken wie verantwortungsbewusste Manager?

Es gibt Orte, die – anders als die Regierung – dieses Prinzip verstanden haben. Und sie handeln sogar danach. Ein Beispiel ist zufällig aus dem Schwäbischen: Ulm schaffte es, in drei Jahren 120 Millionen Euro zu sparen, um unter anderem in ein Wissenschaftszentrum zu investieren, wo jetzt High-Tech-Firmen forschen."

SPAREN WILL IM ALTER NIEMAND. Aber reicht das Geld, wenn Deutschland immer älter wird? Bis 2030 wird die Zahl der über 65-Jährigen auf 22 Millionen Menschen steigen."
Memo der stv. Chefredakteurin: Das Geld rauscht nur so rein - weiter lesen auf FOCUS Online: http://www.focus.de/magazin/memo/memo-der-stv-chefredakteurin-das-geld-rauscht-nur-so-rein_aid_847871.html
Gerd Altmann_pixelio.de


Noch ein Wort von mir: ja, ja, ja, mit diesem Artikel stimme ich überein und finde auch, die Regierung spart immer an der falschen Stelle nur nie bei sich. Sie schmeißt nur so mit den Millionen und Milliarden um sich, nur nicht für ihre Bürger. Überhaupt, wie hier in Deutschland mit dem Geld umgegangen wird, eine einzige Katastrophe. Das Gesundheits- und Rentenwesen verkommt, zum Beispiel, immer mehr zu einer Geld-Druckmaschine für Privatanleger. Den Patienten wird die Leistung gekürzt oder Extra-Kosten auferlegt. Heute habe ich, von meiner Krankenkasse, Werbematerial für die ERGO-Versicherung bekommen. Wie soll ich Vertrauen zu so einer Krankenkasse haben? Geht es den Krankenkassen nur noch um Provisionen? Geht es den Politikern nur noch um Geld, wie dem Herrn Steinbrück? 1,25 Millionen Euro Nebenverdienst? So einer soll Kanzler werden? Ich muss aufhören zu denken und zu schreiben, ich muss mich übergeben ...



Dienstag, 30. Oktober 2012

Schneeflöckchen ...


... der erste Schnee ist heute, wenn auch sehr früh im Oktober, gefallen und macht mich froh, trotzdem ich nicht damit gerechnet habe. Ich sitze in der warmen Stube, habe ein herzhaftes Frühstück auf dem Tisch stehen und mein Blick geht aus dem Fenster um die tanzenden "Schneeflöckchen", zu beobachten. Mich durchströmt ein wohliges Gefühl von Kindheit ... und so lese ich noch, mit einem Lächeln auf den Lippen, dieses schöne Gedicht ... 

Andreas Hermsdorf_pixelio.de

Der erste Schnee

Ei, du liebe, liebe Zeit,
ei, wie hat´s geschneit, geschneit!
Rings herum, wie ich mich dreh´,
nichts als Schnee und lauter Schnee.
Wald und Wiesen, Hof und Hecken,
alles steckt in weißen Decken.

Und im Garten jeder Baum,
jedes Bäumchen voller Flaum!
Auf dem Sims, dem Blumenbrett
liegt er wie ein Federbett.
Auf den Dächern um und um
nichts als Baumwoll´ rings herum.

Und der Schlot vom Nachbarhaus,
wie possierlich sieht er aus:
Hat ein weißes Müllerkäppchen,
hat ein weißes Müllerjöppchen!
Meint man nicht, wenn er so raucht,
dass er just sein Pfeifchen schmaucht?

Und im Hof der Pumpenstock
hat gar einen Zottelrock
und die ellenlange Nase
geht schier vor bis an die Straße.
Und gar draußen vor dem Haus!
Wär´ nur erst die Schule aus!

Aber dann, wenn´ s noch so stürmt,
wird ein Schneemann aufgetürmt,
dick und rund und rund und dick,
steht er da im Augenblick.
Auf dem Kopf als Hut ´nen Tiegel
und im Arm den langen Prügel
und die Füße tief im Schnee
und wir rings herum, juhe!

Ei, ihr lieben, lieben Leut´,
was ist heut´ das eine Freud´!


Friedrich Wilhelm Güll





Herzlichst Margot

Montag, 29. Oktober 2012

Die Sterntaler ...

Rike_pixelio.de

... ich habe mein kindliches Gemüt behalten und gestern den Märchenfilm „Die Sterntaler“ geschaut, er hat mich berührt. Besonders weil ich Parallelen zwischen Märchen und Wirklichkeit gezogen habe. In dem Märchen, wo die Menschen durch einen König durch zu hohe Steuerabgaben und einen Hungerlohn ausgebeutet werden, bekommen die Menschen durch ein Wunder, Gold vom Himmel und somit Hoffnung. Sie können überleben…
Meine Gedanken gingen dahin, was sich seit der Märchenzeit wohl verändert hat. Die Kaiser und Könige sind, jedenfalls in Deutschland, vertrieben worden oder haben abgedankt. Doch die hohen Steuerabgaben und Ausbeutung der kleinen Leute, ist geblieben. Nur haben sich die jetzt Herrschenden andere Namen gegeben. Sie geben sich  Demokratisch und Namen wie Regierung oder Vereinigung deutscher Banken. Die Wirtschaftsverbände aber haben den größten Einfluss auf die Regierung. Sie bestimmen, wie es die Regierung mit den Gesetzen zu halten hat, und fordern Gehorsamkeit. Wenn nicht, glaubt die Regierung, nehmen alle Wirtschaftsbosse ihre Werke unter den Arm und ziehen in ein fernes Land … hier erhoffen sie sich wohl noch mehr Beute. Die Banken thronen über Allen und alles und dürfen nicht nur wirtschaften, sondern sogar hausen, wie sie wollen. 
Frank Ulbricht_pixelio.de
Ihr Geldsack wird niemals leer, denn für ihr unanständiges Handeln und Verprassen sind ja die Steuerzahler da, die den Geldsack wieder füllen dürfen. Und eine Regierung, die weiß, wie sie mit neuen Steuern und neuen Gesetzen die kleinen Leute schröpfen kann, um den Wohlstand der Reichen zu mehren … siehe Ökosteuer, nur für die Menschen die am wenigstens Strom verbrauchen und am wenigsten Besitz haben.
Heute hätten wir es trotzdem besser? Wir können die Menschen in die Regierung wählen, die wir wollen? Ha, Ha, Ha ... nett, dass Ihr mich zum Lachen bringen möchtet. Was sagt Ihr? Es ist kein schönes Märchen? Ihr habt recht, in einem Märchen gibt es immer einen guten Ausgang. Was man von der Wirklichkeit nicht sagen kann, auch wenn es ein Zitat gibt: Die Hoffnung stirbt zuletzt …


Sonntag, 28. Oktober 2012

Wetter, Politik und Presse


Die vergangenen Tage waren düster und regnerisch, heute kam noch Schneeregen dazu. Deshalb ist es wieder an der Zeit ein bisschen über das Wetter, zu meckern. Diese Meckerei schmerzt niemanden aber nimmt die Spannung von meinen Schultern. Diese Spannung wurde auch von dem ganzen politischen Müll aufgebaut, den wir als Bürger hier in Deutschland unterliegen. Was wir von den Medien zu hören und zu lesen bekommen, einfach grauenhaft. 
Die Presse- und Meinungsfreiheit ist bedroht? Ist sie wirklich bedroht, nur weil so, "einer oder auch zwei kleine politische Klugscheißerchen einer Partei“ glauben, ihre Worte sind von Bedeutung und man nimmt sie ernst? Warum wird bei so einem Mist gleich so ein Aufstand gemacht? 
Manchmal ist mir alles zu viel, auch was den Wahlkampf in Amerika angeht. Sind wir wirklich ein Teilstaat von Amerika, sodass wir diesen Wahlkampf von morgens bis in die Nacht im TV anhören und ansehen müssen? In der ehemaligen DDR hatten wir unseren „großen Bruder Sowjetunion“, von dem wir schon die Nase voll hatten. Hier und jetzt ist es ja noch schlimmer, hier in Gesamt-Deutschland ist Amerika gleichzeitig „Bruder und Schwester“. Dabei möchte ich gar nicht so viel familiäre Nähe … ich möchte lieber, dass sich unsere Regierung für das Wohl der eigenen Bevölkerung einsetzt. Deshalb haben wir diese Politiker bei jeder Bundestagswahl gewählt und wählen sie wohl wieder … und wir glauben, und glauben. Schade, dass wir immer nur glauben und nie vorher wissen … ich glaube jetzt, ich höre lieber auf ... wünsche noch einen wunderschönen Sonntag.



Samstag, 27. Oktober 2012

Noch ist es Herbst ...

... und Regen fällt hernieder, nun ist es aber genug, ich lasse mich nicht in diese graue Masse einspinnen. Ich wehr mich dagegen, mit lustigen Sprüchen und Gedichten. Es muss nicht alles einen Sinn ergeben, so gefallen mir auch die Zeilen von Renate Eggert-Schwarten. http://www.passende-gedichte-finden.de/lustige-gedichte.html

Schafschlafgedicht

Mein kleines Schaf,
es blökt im Schlaf.
Was schlimmer ist:
es stinkt nach Mist.
Das Blöken konnt’ ich ihm abgewöhnen,
jetzt pflegt es im Schlaf nur noch leise zu stöhnen,
doch der strenge Geruch
trotzte jedem Versuch.
Ich wusch es mit Rei, Persil und Perwoll,
nun hat es vom Baden die Nase voll.
Wenn ich in der Wanne das Wasser aufschäume,
ist mein Schaf schon längst über sämtliche Zäune.
Es ist, wie es ist,
ich sehe es ein:
meine Schaf bleibt auch
in Zukunft ein Schwein.

Renate Eggert-Schwarten



Poesie der Wochentage
Montags ist der Tag des Mondes.

Dienstag ist der Tag des Dienstes.

Mittwoch ist der Woche Mitte,

soll ich fortfahr’n?- Ach ja, bitte.

Donnerstag der Tag des Donners.

Freitag haben alle frei.

Was, das stimmt nicht, meinen Sie?

Immer diese Pedanterie!

Sonnabends, da scheint die Sonne,

was sie auch noch Sonntags macht.

Solang des Dichters Freiheit währt,

ist die Welt recht schnell erklärt.


Renate Eggert-Schwarten



Keine Angst

Keine Angst vorm Älterwerden!

Keine Angst vor grauen Haaren!

du kannst sie problemlos färben

oder auf Perücken sparen.
Keine Angst vorm Älterwerden,

keine Angst, bald zu vergreisen.

Du zählst auch auf lange Sicht

lang noch nicht zum alten Eisen.
Keine Angst vorm Älterwerden,

jaulen auch die morschen Knochen,

leg die Beine öfter hoch,

und lass dir was Feines kochen.
Keine Angst vorm Älterwerden,

auch wenn sich die Kräfte mindern,

das, wofür man Kräfte braucht,

überlass getrost den Kindern.
Keine Angst vorm Älterwerden,

denn das wäre wirklich schlecht –

Altern lässt sich nur umgehen,

wenn man jung stirbt, hab ich Recht?

Renate Eggert-Schwarten




Freitag, 26. Oktober 2012

Schon wieder ein grauer Tag ...

... aber die grauen Gedanken dazu werden mir zuviel, oder ...


Rudis Fotoseit_pixelio.de


Grauer Himmel, trübe Tage

Grauer Himmel - trübe Tage! -
Keine Lust und keine Plage! -
Weder Sturm noch Sonnenglanz! -
Grauer Stunden dunkler Kranz!

Wie ein Schiff auf stillem Meer
Todt und traurig treibt umher,
Wie ein Mühlrad ohne Bach
Still verharr' ich Tag auf Tag.

Manchmal muß es doch gewittern!
Manchmal muß das Herz erzittern!
Muß in Leid und Freud erbeben! -
Wie so öd' ist sonst das Leben!

Heinrich Seidel


Elke Sawistowski_pixelio.de

Haide 
Es steht ein alter Schäfer stramm
Bei einem grauen Weidenstamm.
Er schauet hin - er schauet her
Und hütet seine Schafe sehr.

Er strickt sich einen blauen Strumpf
Sein Hund, der Bello, knurret dumpf;
Ist kurz von Schwanz und lang von Haar
Und ruppig ist er ganz und gar.

Die Haide streckt sich weit einher
Als wie ein bräunlich-rothes Meer.
Kein Mensch, kein Thier in weitem Rund,
Als nur die Schafe, Hirt und Hund.

Nur eine Lerche flattert hoch,
Fern schmettert eine zweite noch,
Damit doch diese Wüstenei
Nicht ganz von Gott verlassen sei.

Heinrich Seidelel


Grace Winter_pixelio.de

Im Herbst

Es glänzen roth die Waldeshügel;
Der schöne Sommer ging zur Ruh.
Der Vogel regt die leichten Flügel
Und fliegt dem fernen Frühling zu.

Ich seh' sie ziehn die schnellen Schaaren
Am klaren Himmel südenwärts -
So möchte wohl von dannen fahren,
Wenn es betrogen ward, das Herz.

So möcht' es fliehn zum fernen Garten,
Wo Glück und Liebe wieder blühn -
Nun aber muß es ruhig warten,
Bis ihm die Rosen wieder glühn.

Heinrich Seidel



Donnerstag, 25. Oktober 2012

Ein grauer Herbst-Tag ...

... macht mir auch heute zu schaffen. Das Wetter ist so richtig schmutzig, und meine Stimmung nicht gerade ein Brüller. Deshalb wildere ich jetzt in einem fremden Revier und zwar bei http://munkelpietz.de.tl. 
Hier finde ich Gedichte, die locker geschrieben sind und verständlich. So etwas brauche ich heute ... auch wenn sie unsere Gesellschaft anprangern. 

Wegwerfgesellschaft

Wir werfen Menschen weg,
die gestern noch voller Bedeutung waren.
Bekannte, Partner, Freunde,
Menschen, die uns wichtig schienen.

Wir werfen Menschen weg,
die gestern noch mit ihrer Arbeit,
den Wohlstand unseres Landes sicherten,
die an die Zukunft glaubten.

Wir werfen Menschen weg,
schieben die Alten und die Schwachen ab,
gnadenlos und ohne Skrupel
und ohne jede Illusion.

Die Kälte unserer Zeit macht,
sich am Müll der Wegwerfgesellschaft deutlich,
der längst den Geist und die Herzen
so vieler unter sich begraben hat.

© Hansjürgen Katzer

Harry Hautumm_pixelio.de


Wutbürger

Protest, Protest, es ist genug,
der Lügen, Heuchelei, Betrug,
der leeren Phrasen ohne Zahl,
wir glaubten Euch ein letztes Mal!

Ob Rentenlüge, Kopfpauschale,
neue Steuern, ganz banale,
Schwindeleien, Niedriglohn.
Vieles wirkt nur noch wie Hohn!

Ab heute mischen wir uns ein,
wollen nicht Euer Stimmvieh sein!
Benutzt zur Wahl und dann vermessen,
vier Jahre lang einfach vergessen.

Atomdebatte, Kriegsgeschwafel,
stets die reichgedeckte Tafel,
für die, die eh´ genug schon haben,
für Ackermann und solche Knaben!

Es schwillt der Zorn, es kocht die Wut,
in diesem Land ist nichts mehr gut.
Ihr predigt Wasser und sauft Wein,
in Eurem eklig, eitlen Schein!

Wir wachsen und wir werden viele,
wir haben alle gleiche Ziele.
Der Bürger leistet Widerstand,
es ist was faul in diesem Land!

Die Straße sammelt sich, Protest,
ein neuer Kampf, ein Manifest!
Aus Worten müssen Taten sprechen,
wir zahlen nicht mehr Eure Zechen!

© Hansjürgen Katzer

Gerd Altmann_Pixelio.de


Es ist gut, dass schon viele Menschen nicht mehr mit dieser Gesellschaft übereinstimmen. Sie zeigen auf, hier stimmt nichts mehr. Mit Phrasendrescherei der großen Parteien kann man kein Volk begeistern. Schon gar nicht die SPD mit einem Peer Steinbrück. Für mich ist die SPD nicht mehr glaubwürdig. Diese Worte wollte ich noch einmal gesagt haben ... sie passen zu einem schmutzigen Herbsttag wie heute, oder? 



Mittwoch, 24. Oktober 2012

Ein leerer Kopf ...


Die Geister die ich rief ...


Nach leichtem Schlummer in der Nacht,

habe ich an Kaffee nur gedacht,

er sollte meine Geister wecken.

Da habe ich etwas falsch gemacht,

sie haben mich nur ausgelacht,

und wollten mich nur necken.

So schlich ich hin, hin in den Tag,

wo auch die Welt so düster lag,

vorbei war mein Entdecken.

Mein Kopf war leer und bitte sehr,

ich konnte heut nichts schreiben.

Darum lasse ich's,  zu Eurem Glück,

den ganzen Tag auch bleiben.







Dienstag, 23. Oktober 2012

Ich könnte schon wieder ...

Petra Bork_pixelio.de

... nein, bitte keine sündigen Gedanken,;-) über Regierung und ihre Ausbeuterei könnte ich mich schon wieder aufregen. Sie verschwenden unsere Steuergelder mit Subventionen an, zum Teil, nichtbedürftige Unternehmen. Verschonen große Unternehmen von der Stromsteuer, trotzdem sie den meisten Strom verbrauchen, und wir bezahlen sogar für Windkraftwerke dessen Strom nicht in die Stromnetze eingespeist wird. Nicht eingespeist werden kann, weil die Netzkapazität nicht ausreicht oder vorhanden ist. Können Sie diese Planung verstehen? Ich nicht! Somit sind die Worte "Erneuerbare Energie", für mich zu Worten für "Regierungs-Dummheit", also für Horror verkommen. Bei einer Umfrage möchten Sie den Atomstrom zurück oder Öko-Strom, einer großen deutschen Zeitung, antworteten 62 Prozent mit Ja, Atomstrom. Ich gebe es zu, ich habe auch mit Ja geantwortet. Doch dieses Ergebnis ist für mich nicht zu bewerten mit, den Menschen ist die Umwelt egal. Sondern mit, was soll ich mit Öko-Strom, wenn ich ihn nicht bezahlen kann? 
Gerd Altmann_pixelio.de
Die Ökosteuer soll, laut Regierung, die Arbeitsplätze in großen Unternehmen sichern, damit keine Abwanderung dieser Betriebe entsteht. Deshalb die Befreiung von dieser Steuer. Auf der nachfolgenden Webseite aber steht, und bitte, lesen Sie den ganzen Artikel:




http://www.energieverbraucher.de/de/Erneuerbare/Erneuerbare/Das-EEG__510

"Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle hat die Liste der befreiten Betriebe veröffentlicht. Die Liste zeigt, dass zahlreiche Betriebe von der Befreiung begünstigt sind, die in keinster Weise im internationalen Wettbewerb stehen oder kurz vor der Abwanderung ins Ausland stehen."

Ich habe mir auch diese Liste angeschaut und frage mich, unter anderem, werden wirklich alle Verkehrsbetriebe und Flughäfen, Geflügel Schlachthof, Werk für Kartoffelverarbeitung usw. abwandern?

"Nur ein Teil der EEG-Umlage fördert den Ausbau der Erneuerbaren. Ein ständig größerer Anteil der Umlage fördert stromintensive Betriebe oder verpufft nutzlos. Schon im Jahr 2011 zahlten Privatverbraucher und Mittelstand 0,6 Cent je Kilowattstunden allein für die Förderung stromintensiver Betriebe und deren Befreiung von der Umlage. Da es sich dabei um eine nach EU-Recht unzulässige Beihilfe handelt, hat die Kommission auf Beschwerde des Bund der Energieverbraucher e.V. ein Beihilfeverfahren gegen die Bundesrepublik eröffnet (Aktenzeichen SA 33995(2011/CP))."  Gut so...

Wenn ich diese Regierungs-Unsinn-Maßnahmen lese, dann habe ich das Gefühl ich bin in Schilda. 
"Ich bezahle das Essen der Reichen, dann darf ich mir den Mund abwischen und sagen, das hat aber geschmeckt"

Wie gesagt, ich könnte schon wieder ... 
... wie ein HB Männchen ...  




Montag, 22. Oktober 2012

Goldener Oktober am Wochenende Teil 2 ...

... zu dem vergangenen schönen Wochenende gehörte natürlich auch der gestrige Sonntag. Nach einer kurzen, schlaflosen Nacht, die langsam in den Tag ausklang, durfte ich einen herrlichen Sonnenschein erblicken. Es war wieder ein Herbsttag, der in vielen Gedichten golden beschrieben wurde, also ein Tag, wie ich immer sage, "zum Eierlegen." Nein, nein, ich habe keine Eier gelegt, nur mein Frühstücksei genüsslich mit gebuttertem Toast und Kaffee zu mir genommen. Danach habe ich mich dem Müßiggang überlassen ... also ich war faul und habe mich meinen Gedanken hingegeben, oder besser ausgedrückt, mich auf einen virtuellen Spaziergang begeben. Er kann auch sehr schön sein, wenn man keine Lust hat, seine Glieder zu bewegen ...


Oliver Mohr_pixelio.de

Goldener Herbst

Mit Argwohn hatten wir ihn schon erwartet,
jetzt ist er da der Herbst, mit buntem Tanz.
Doch ist er wundersam und froh geartet,
ein Sonnenfest wohl unterm Erntekranz.

Schon raschelt Laub auf allen Wegen,
es munden Apfelsaft und junger Wein.
Die Tage sind noch wie ein froher Segen,
doch wird der Traum wohl bald zuende sein.

Solange sollten wir dem Goldnen frönen,
genießen jener Tage wunderbarer Stund´.
Der Herbst will uns mit aller Macht verwöhnen,
doch kriecht schon Kälte aus dem Erdengrund.

So werden sich bald Wind und Regen zeigen
und jene schönen Tage werden rasch vergehen.
Dann wenn die weißen Nebel langsam steigen,
werden wir sein anderes, wahres Antlitz sehen.

© Hansjürgen Katzer, Oktober 2005


Harald Fischer_pixelio.de


Über den Sinn des Lebens

Zwei graue, sehr betagte Greise,
saßen auf ihrer Bank und sprachen leise,
über Liebe, Glück und den Sinn ihres Lebens,
der eine war traurig und fand es vergebens.
Denn er war als kleiner Junge schon,
ohne Freude, Hoffnung, ohne Illusion.
Seiner Jugend bestohlen, auf Krieg dressiert,
für Phrasen getötet, im Gleichschritt marschiert
und danach nie wieder zur Ruhe gekommen,
irgendwann ein Mädchen zur Frau genommen.
Zwei Söhne gezeugt, auf der Arbeit geschuftet
und gar nicht bemerkt, wie die Jahre verduftet.
Jetzt war er alleine, war alt und schwer krank.
Er empfand für sein Leben, keinerlei Dank.

Der Andere lächelte fröhlich und weise:
„Mein Leben war schön, war wie eine Reise.
Als junger Mann kannte ich schon viele Länder,
knöpfte allerlei kostbarer Freundschaftsbänder.
Ich war den Menschen stets wohl gesinnt,
ich liebte die Sonne, den Regen, den Wind.
Ich heiratete nie, doch das war nicht fatal,
ich war trotzdem glücklich, gar viele Mal.
Hab Blumen gepflückt, den Vögeln gelauscht,
wie ein Fluss ist die Zeit so dahin gerauscht!
Mein Leben war schön, bald geht es zu Ende,
voll Dankbarkeit Herrgott, falt ich meine Hände.
Ich hatte niemals einen Grund um zu klagen,
mein Leben war stets voller Sinn und Behagen!“

© Hansjürgen Katzer, März 2002

So, meine lieben Leser/innen, mit diesen schönen Fotos, die mir auf meinem Spaziergang begegnet sind, und den wunderschönen Zeilen von Hansjürgen Katzer, http://munkelpietz.de.tl/Home.htm, möchte ich Ihnen eine Woche voller Annehmlichkeiten wünschen ...







Sonntag, 21. Oktober 2012

Goldener Oktober am Wochenende ...


... es war gestern ein wunderschöner Herbsttag und die Worte "Goldener Oktober" wurden von der Sonne bestätigt. Das Sonnenlicht, die wohltuende Wärme auf der Haut ließen mich wie ein Kätzchen schnurren ... hinweg Alltag ... hinweg Sorgen ... 


Oliver Mohr_pixelio.de
Herbstgedicht

Die weißen Nebel wandeln nun,
wohl übers Land, dem holden.
Des Herbstes Sonne mag bald ruh´n,
noch sind die Tage golden.

Es färbt sich schon der Blätter Laub,
in all den bunten Farben.
Der Wind übt froh an ihnen Raub
und scheint viel Spaß zu haben.

Es schwindet bald der Tage Lust,
die Schauer bringen Kühle.
Monotonie durchdringt die Brust,
wo vorher heiße Schwüle.

Die grauen Tage reifen still,
es brechen sich die Schatten.
Der Sommer zügig sterben will,
den wir so lange hatten.

Es ist nun Herbst, das Jahr packt ein,
und reicht uns seine Hände.
Noch fließt ein warmer Sonnenschein,
doch geht der bald zu Ende.

Hansjürgen Katzer

Fritz Zühlke_pixelio.de

Oktoberlied

Der Nebel steigt, es fällt das Laub; 
Schenk ein den Wein, den holden! 
Wir wollen uns den grauen Tag 
Vergolden, ja vergolden! 

Und geht es draußen noch so toll, 
Unchristlich oder christlich, 
Ist doch die Welt, die schöne Welt, 
So gänzlich unverwüstlich! 

Und wimmert auch einmal das Herz, - 
Stoß an und lass es klingen! 
Wir wissen's doch, ein rechtes Herz 
Ist gar nicht umzubringen. 

Der Nebel steigt, es fällt das Laub; 
Schenkt ein den Wein, den holden! 
Wir wollen uns den grauen Tag 
Vergolden, ja vergolden! 

Wohl ist es Herbst; doch warte nur, 
Doch warte nur ein Weilchen! 
Der Frühling kommt, der Himmel lacht, 
Es steht die Welt in Veilchen. 

Die blauen Tage brechen an, 
Und ehe sie verfließen, 
Wir wollen sie, mein wackrer Freund, 
Genießen, ja genießen.
Theodor Storm