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Donnerstag, 31. Januar 2013

TV Geschehen ... zeitweise ein Gräuel

Foto:dpa
... in der Nacht habe ich die Talkshow mit Sandra Maischberger über mangelnden Wohnraum geschaut, und schon wieder ging mein Blutdruck hoch. Warum?  Weil ich noch immer den Glauben habe, die Sendung wird für die Zuschauer produziert, aber es ist wohl ein Irrtum. So wie bei Markus Lanz, jeder quatscht durcheinander, und die Moderatoren sind die Schlimmsten. Sie unterbrechen ständig ihre Gäste und fuchteln mit ihren Händen herum, dass es einem schwindlig wird. Es wird zurzeit so viel über Sexismus gesprochen, wie wäre es mal über Anstand und Knigge-Regeln, besonders für Moderator/innen. Was mich auch noch stört, ist die schlechte Rhetorik, wenn jeder gesprochene Satz mit ständigem Äh ... äh ... äh unterbrochen wird. Wenn dann noch ein paar prominente Leute eingeladen werden, die auch mit Äh ... äh ... äh antworten, dann ist mein Tag und auch die Nacht gelaufen. In diesem Moment muss ich immer an das Lied, "und dann hau ich mit dem Hämmerchen mein Sparschwein, mein Sparschwein, kaputt", denken. 
Nur ist es in meinen Gedanken kein Sparschwein mehr, sondern ... Und ich könnte mit diesem Hämmerchen, nein, da brauche ich einen großen Hammer dazu, um zuzuschlagen, wenn ich höre und lese, die Menschen-verachtende Sendung "Dschungelcamp" ist für den Grimmepreis in der Abteilung Unterhaltung vorgeschlagen ...

Bei "Wikipedia" kann man über den Grimmepreis lesen:
Quelle:Wikipedia
Adolf Grimme
Der Grimme-Preis (bis 2010: Adolf-Grimme-Preis) ist ein Fernsehpreis und zählt zu den renommiertesten Auszeichnungen für Fernsehsendungen in Deutschland. Er wurde nach dem ersten Generaldirektor des Nordwestdeutschen RundfunksAdolf Grimme (1889–1963), benannt.
 Vergeben wird der Preis jährlich vom Grimme-Institut in Marl. Seit 1964 würdigt es damit Produktionen und Fernsehleistungen, die „die spezifischen Möglichkeiten des Mediums Fernsehen auf hervorragende Weise nutzen und nach Inhalt und Methode Vorbild für die Fernsehpraxis sein können“ (Statut des Grimme-Instituts).
Adolf Grimme würde sich im Grabe umdrehen, wenn er wüsste was unter seinen Namen geschieht. Er ist nur noch Dreck wert ... Ich dürfte mich eigentlich nicht wundern, denn ich lebe in einem Land, wo alles verkauft wird, auch der Mensch und seine Würde ...  armes Deutschland.




Mittwoch, 30. Januar 2013

Ein kleiner Ausflug in die Vergangenheit ...

Es herrscht zurzeit ein Wetter, das mich in meine Erinnerungen treibt. Nein, nicht weil das Wetter so schön ist, sondern weil man noch immer einen grauen Himmel sehen kann. Zwar ist es wärmer geworden aber es regnet schon über Stunden, also kein Wetter zum Spaziergang. Somit ist ein bisschen Wuseln angesagt, und bei dieser Tätigkeit ist mir dieses Foto in die Hände gefallen.
Ich frage mich, wo ist die Zeit geblieben? Die Aufnahme muss gegen Ende der Fünfziger Jahre entstanden sein, in der Gegend von Erfurt. Es war die Zeit der Petticoats und ich kann mich noch erinnern, meiner war grün aus leichtem Schaumstoff  mit weißer Spitze. Nur auf dem Motorroller nicht so angebracht ... doch egal, wir waren Jung und wollten auch in der DDR modern angezogen sein. Lederjacken waren angesagt aber bei uns gab es fast nur "Lederol", ein Kunstleder. Meine Jacke war  auch aus Lederol in einer Cognac-Farbe, und war für mich trotzdem ein schönes Stück. Dieses Kunstleder wird sogar noch heute in Spanien und Österreich hergestellt.

In der DDR kursierten Reime wie:

In Igelit und Lederol da fühlt sich jeder Zoni wohl.

Jeder Westler Dich beneidet, bist Du in Lederol gekleidet.

Hast du Lederol im Haus, kannst du auch bei Regen raus.

Was mir persönlich an dieser Zeit gefallen hat, und noch gut in Erinnerung geblieben ist, waren die fast leeren Straßen. Fahrzeuge fuhren damals noch sehr wenige, gemessen an dem Verkehrsaufkommen der heutige Zeit. Mein damaliger Freund Georg fuhr einen Motorroller der Marke "Wiesel", der in Ludwigsfelde in der DDR gebaut wurde. Er war heiß begehrt, der Motorroller, nein, nicht Georg, und für mich war es wunderschön auf den leeren Straßen mit Georg auf dem Motorroller durch die herrliche Landschaft zu fahren. Ach, ja ... 
Nun aber Schluss, ich bin ja eine richtige Plaudertasche.


Dienstag, 29. Januar 2013

Heute: Frau kann übertreiben ... besonders Alice Schwarzer

Quelle: ARD Günther Jauch 
Heute muss ich noch einmal auf die Sexismus-Debatte kommen, weil ich die Sendung mit Günther Jauch am Sonntag gesehen habe. Vorweg, für mich wäre sie nicht nötig gewesen, weil ich kein großes Geschehen in Herrn Brüderle sein Fehlverhalten gesehen habe. Sein Benehmen an der Bar, zur fortgeschrittenen Stunde, war wohl etwas zu locker aber keinen Artikel wert. Sein Pech, er ist ein älterer Herr aber Politiker und durch seine Position für die "Presse" interessant geworden. Da schickt man doch gerne eine junge Journalistin hin, um die Zunge zu lockern ... 
Quelle:ARD dapd Natalie Nollert
Alice Schwarzer
Doch darüber wollte ich gar nicht schreiben sonder über Alice Schwarzer. Diese Frau nimmt sich das Recht heraus, für alle Frauen zu sprechen, das möchte ich nicht, nicht für mich. Denn für mich ist sie unglaubwürdig und ich sage auch warum, sie erkennt nicht die Realität an. Sie bevormundet fast alle Frauen und spricht ihnen das Recht ab selbst Entscheidungen zu treffen. Was mich an dieser Frau besonders stört, sie ist Feministin, kämpft gegen Sexismus aber schreibt in Zeitungen, die vor Sexismus nur so strotzen. Im Moment denke ich nur an ihre Artikel in der "Bild-Zeitung", nicht über, sondern gegen Herrn Kachelmann. Hier lege ich meinen Maßstab an, wenn ich gegen etwas bin, dann biedere ich mich nicht an und schreibe auch nicht für solche sexistischen Zeitschriften. 
VIP-CD von
Bernhardt Prinz
Rainer Brüderle  
Wenn ich gegen die Anmache der Männer bin, dann haue ich selbst auch keine Zoten raus, wie Alice Schwarzer bei der Sendung von Herrn Jauch. Wenn dieser Frau etwas peinlich ist oder nicht gefällt, dann versucht sie ihr Gegenüber mundtot zu machen. Wie es diese Passagen aus einem Artikel von "Fokus-Online" über Jauchs Sendung auch zeigen:Sexismus-Debatte bei „Günther Jauch“: Darf man überhaupt noch auf den Busen schauen? - weiter lesen auf FOCUS Online: http://www.focus.de/kultur/kino_tv/focus-fernsehclub/guenther-jauch-zum-fall-bruederle-darf-man-ueberhaupt-noch-auf-den-busen-schauen_aid_905669.html

Jetzt enteiern Sie mich“


Wie um den so wortkräftigen Abend abzurunden, äußert sich auch Jauch entsprechend. „Jetzt enteiern Sie mich wieder als Moderator“, wirft er einmal Alice Schwarzer vor, als sie vorwegnimmt, was er eigentlich gleich sagen wollte. „Enteiern“ – ein angesichts des gewählten Gesprächsthemas bemerkenswerter Ausdruck. An anderer Stelle meint Jauch, ebenfalls zu Schwarzer: Sie habe ihm einmal gesagt, eine Krawatte sei doch nur ein Penisersatz. Hätte er sich ihr gegenüber Ähnliches herausgenommen, orakelt er, säße er heute nicht mehr hier. Sprich: Er hätte dann seinen Job verloren.

„Oft in einem Abhängigkeitsverhältnis“

Wie gewichtig also ist die Sexismus-Debatte in Deutschland wirklich (die das aktuelle FOCUS-Magazin auf zwei Seiten beleuchtet)? Ist es überfällig, über die vielen Übergriffe zu reden, die – wie Aktivistin Wizorek meint – oft in einem Abhängigkeitsverhältnis passieren, also zwischen einem Chef und seiner Untergebenen? Wie unterschiedlich die Auffassungen dazu ausfallen, zeigt sich, als Jauch der FDP-Politikerin Silvana Koch-Mehrin eine frühere Aussage vorhält („Ich sehe gut aus. Es wäre dumm, das nicht einzusetzen“) – und sich auch deshalb von Alice Schwarzer rüffeln lassen muss: „Warum versuchen Sie immer wieder, das Thema klein zu reden?“...
Nur noch ein paar Worte von mir: Anmache/Sexismus ist kein Problem der deutschen Männer, sondern aller Männer dieser Welt. Es liegt in ihrer Natur ... Doch auch die Frauen stehen den Männern oft nicht nach. Wenn ich, wie Alice Schwarzer, ständig von stolzen Frauen rede und Respekt einfordere, dann gilt es zuerst für mich und mein Benehmen. Respekt kann man nicht einfordern, sondern muss man sich verdienen. Ich will die Männer nicht verteidigen, könnte genug über ihre Anmache schreiben, aber ich sehe die Realität und möchte keinen Mann dressieren, auch keine "amerikanische Verhältnisse" in Deutschland. So, nun aber beende ich meine Zeilen, möchte nicht Herrn Brüderle oder Herrn Jauch aus meinem Kopf bekommen, sondern die anmaßende Art einer Alice Schwarzer ... siehe auch:


Montag, 28. Januar 2013

Kinderbücher umschreiben ... was kommt noch?

Es ist Sonntag, also meine Zeilen sind erst morgen zu lesen, und ich spüre ein gutes Gefühl der Ruhe in mir. Trotzdem ich eigentlich die ganze Woche über Ruhe habe, ich bin nämlich im Ruhestand.;-) Der Sonntag bringt mir aber eine ganz besonders angenehme Ruhe ... bis ich den Fernseher und ZDF anschalte. Hier findet eine Diskussion mit Peter Hahne über "Kinderbücher umschreiben" statt.
"Foto: BMFSFJ / L. Chaperon"
Wegen diskriminierender Worte wie "Neger, Zigeuner, Indianer, Eskimo, usw.", die in diesen Kinderbüchern zu lesen sind. Diese Diskussion hätte Familienministerien Kristina Schröder angeregt, weil sie ihrem Kind das Wort "Neger" nicht erklären könnte oder wollte. Und ich kann mir nicht erklären, warum diese Frau als Familienministerin gewählt wurde. Schon ihre Betrachtung über Gott als "das Gott" ist schwer zu verstehen ... will sie auf diesem Wege ihre Daseinsberechtigung als Ministerin rechtfertigen? Gibt es für sie keine anderen Aufgaben in so einer wichtigen Position? Erst Kinderbücher umschreiben, danach die ganze Weltliteratur, weil wir die diskriminierenden Wörter nicht erklären können oder wollen? Später Liedertexte usw. ... 
Egal wie diese Diskussion nun in den nächsten Tagen verlaufen wird, wir sollten nicht vergessen, diese geschriebenen Worte sind ein Spiegelbild der jeweiligen Zeitgeschichte und man sollte sie nicht umschreiben. Es ist gut, dass in der heutigen Zeit solche Wörter nicht mehr geschrieben werden, und jeder sehen kann, wir haben dazugelernt ... bis auf einige Unbelehrbare.

"Es war Familienministerin Kristina Schröder, die die Debatte vom Zaun brach: Wenn etwa in Pippi Langstrumpf von der "Negersprache" die Rede sei, oder bei Jim Knopf vom "Negerbaby", so sagte sie, dann übersetze sie dies ihrem Kind, um es davor zu bewahren, solche Ausdrücke zu übernehmen."
 http://www.mdr.de/nachrichten/hoererforum290_zc-e9a9d57e_zs-6c4417e7.html


Sonntag, 27. Januar 2013

Man(n) kann es übertreiben ... Frau aber auch ...

... mit dem sehr plötzlich auftretenden Thema Sexismus in den Medien. Ich finde diese Verlogenheit der Medien, besonders dieser Journalistin einfach nur schrecklich. Es geht doch nur darum, den FDP-Politiker Brüderle ins falsche Licht zu setzen oder sogar als Menschen zu zerstören. Nein, ich mag die FDP nicht und wäre froh, wenn sie aus der Parteien-Landschaft verschwinden würde, wegen ihrer Politik, aber nicht so ... von hinten durch die Brust. 

Ich frage mich, warum diese Journalistin ausgerechnet erst jetzt, nach einem Jahr mit diesem Thema kommt. Einem Thema, was nicht der Rede wert ist, weil es tagtäglich vorkommt und zum Leben zwischen Mann und Frau dazugehört, Flirten. Ein Flirt, mehr ist dieser "Tatsachenbericht" zwischen Brüderle und dieser Journalistin in meinen Augen nicht, aber es ist ein gefundenes Fressen für die Presse und passt zum momentanen Thema, FDP. Egal ob Herr Brüderle es gewagt hat auf den Busen einer Frau zu schauen, egal ob er ein Politiker ist, zuerst ist er ein Mann. Und da gibt es zwischen den Geschlechtern eben Unterschiede, das sollte sich aber schon rumgesprochen haben ... Noch etwas, ich kenne auch Frauen, die auf die "Hose" eines Mannes schauen, soll jetzt wirklich darüber gesprochen werden? Haben wir keine anderen Sorgen? Noch etwas, egal ob Mann oder Frau wir haben einen Mund, und wenn uns etwas missfällt, dann können wir es unserem Gegenüber sagen ... gleich und nicht erst nach einem Jahr in der Öffentlichkeit. So, dass war wieder meine Meinung, egal ob sie jemand lesen möchte oder auch nicht. Toleranz gehört zu meinem Leben auch zwischen Mann und Frau und hat nichts mit dem Wort Sexismus zu tun.

Man kann unterschiedlicher Meinung sein und man kann alles von zwei Seiten sehen, aber man sollte Fair bleiben.
Aus meiner Sicht stimme ich diesen Zwei Leserbriefen zu:


Tobias Kaufmann im "Kölner Stadtanzeiger"
"Aber sie, (die Autorin Laura Himmelreich) übertritt einen ungeschriebenen Kodex im Politik- und Medienbetrieb. Man macht Dinge, die in persönlichen Gesprächen, an Bars oder in Hotellobbys, nicht zum Gegenstand von Berichterstattung. Denn sie gelten als privat – und auch Politiker haben ein Recht darauf, dass zwischen ihrem öffentlichen und ihrem privaten Dasein eine Grenze gezogen wird."


Margot Hirte auf Twitter
"Hätte Brüderle die Dame nicht beachtet, wäre sie empört gewesen und über die Arroganz der Politiker geschrieben."



Samstag, 26. Januar 2013

"Oberdrohne" - Angela Merkel ...


Die "Predator"-Drohne bezeichnen
 Kritiker als leisen Killer. AP
... unsere "Oberdrohne - Regierung Merkel" spricht sich für den Ankauf von Kampf-Drohnen für Deutschland aus. Diese Zeilen, wenn auch nicht wortgleich, habe ich heute bei "Spiegel-Online" gelesen. Es erschreckt mich, denn vor einigen Tagen habe ich erst einen TV-Bericht gesehen, wie aus Amerika Kampf-Drohnen viele Menschen der Zivilbevölkerung töten. Wollen wir auch töten, oder wie der "Spiegel" schreibt: "Die Aufrüstung soll Bundeswehrsoldaten im Ausland mehr Sicherheit durch "glaubhafte Abschreckung" bringen." 
Die Bundeswehr freut sich darüber, die Soldaten können vor ihrem Computer sitzend, ohne gefährdet zu sein, gezielt oder auch nicht, Menschen töten. Sie sollen, die Drohnen, im Ausland eingesetzt werden, wirklich nur im Ausland??? Im Einzelnen möchte ich nicht näher darauf eingehen, dafür gibt es einen sehr guten Artikel bei "Spiegel-Online" zu lesen. 

Was mich betroffen macht, dass unsere "Oberdrohnen Kanzlerin Angela Merkel, (CDU) Bundespräsident Joachim Gauck und Verteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU) alle einen christlichen Hintergrund aufweisen, außerdem Merkel und Gauck aus der ehemaligen DDR kommen. Das ist bestimmt kein Entschuldigungsgrund, da wurde nämlich jedes zweite Wort von Frieden und Menschlichkeit gesprochen. Kann man Menschlichkeit so schnell ablegen, wie es hier in Deutschland passiert, und  die mittellosen Wanderarbeiter aus Bulgarien/ Rumänien hier nicht einmal ein Recht haben eine Dusche zu benutzen. Geschweige eine Übernachtungsmöglichkeit  finden, wie es gestern in der TV-Sendung "Monitor" zu sehen war. 
An den meisten gezeigten Häusern stand ... "Diakonie" (Dienst an Hilfsbedürftige.)
Diese Fälle sind in Dortmund passiert, aber Dortmund liegt in ganz Deutschland.

Ich finde da liegt Ironie im Wort "Diakonie", doch ich möchte nicht von "Höckchen zu Stöckchen" kommen, auch wenn unter dem Wort Menschlichkeit alles einen Zusammenhang aufweist. 

Bitte denkt daran, Menschlichkeit ist an keinen Ort gebunden, auch nicht an eine Nationalität.


Freitag, 25. Januar 2013

Mit aller Kraft ...


Marion_pixelio.de
Mit aller Kraft musste ich mich aufraffen, um den gestrigen Tag zu bewältigen, mein Körper wollte nicht so, wie ich es wollte. Mein Geist aber auch nicht und das Denken fiel mir schwer. Am liebsten wollte ich mich verkriechen, die Decke über den Kopf ziehen und sagen die Welt kann mich ... aber Nein, mein Selbsterhaltungstrieb ließ mich fast automatisch in meine Kleider schlüpfen, ich brauchte nun endgültig Nahrung. So ging ich zum Einkauf nicht, ohne vorher in den Spiegel zu schauen. Das Gesicht kam mir bekannt vor, auch wenn es nicht mein Sonntagsgesicht war. Ich muss das erst ändern bevor ich gehe, dachte ich so, ich möchte mit diesem Gesicht nicht ins "feindliche Leben" schreiten. Da fiel mir ein Zitat von Kurt Hörtenhuber, einem österreichischen Autor ein. Er schrieb: »Ein Mensch der lächeltist wie eine Blume die blüht Über dieses Zitat musste ich wirklich lächeln, ich stellt mir vor ich wäre eine Blume, die bei Minus 7 Grad auch noch blühen sollte. Was sollte das für eine Blume sein? Ach ja, vielleicht eine Eisblume, die auf Fensterscheiben blüht ... mit solchen Gedanken regte ich meine Fantasie an. Mein Körper vergaß den Anflug von Schlappheit und ich schritt wohl gelaunt aber vorsichtig auf die vereisten Wege ... 
Renate Tröße_pixelio.de
selbstverständlich habe ich mich mit Kaffee und Windbeutel belohnt, ich habe es mir doch verdient, oder ... 

»Inspiration ist das aufmerksame Hören auf die Weisheit unserer inneren Stimme.«

Anne Wilson Schaef



Donnerstag, 24. Januar 2013

Die Werbung hat uns fest im Griff ...

... merke ich, wenn ich durchs Internet surfe, egal, auf welche Webseite ich gelange. Ein bisschen darf es ja sein aber mich nicht beherrschen, deshalb habe ich einen Ad-Blocker im Browser eingebaut. Doch ich habe festgestellt die Werbung hat sich etwas Neues einfallen lassen, sie ist auf Privat-Blogs ausgewichen. Jedenfalls sehe ich es so, denn auf meiner Suche nach interessanten Webseiten komme ich immer öfters auf Werbe-Blogs. Sie sehen zwar aus, als ob sie von Privatpersonen erstellt wurden, aber eine Werbung nach der anderen schlägt mir entgegen. Besonders die Kosmetik-Branche hat hier ein großes Betätigungsfeld, oder habe ich etwas verpasst und einen Trend verschlafen, 
zum Beispiel Fingernagel-Fetischismus? Ich übertreibe jetzt etwas, aber auf jedem zweiten Blog werden mir Fingernägel in abenteuerlichen Farben entgegengestreckt, danach kommt Augen-Teint-Make Up und Pflege Produkte für die Haare. Ja, ich mag auch Pflege aber muss Werbung in so einer aggressiven Form stattfinden? Sie tanzt uns alle auf der Nase herum und ist einfach nicht zum Rückzug zu bewegen. Na, dann mache ich es eben und befolge den Spruch, der Klügere gibt nach. 
Eine interessante Webseite habe ich doch gefunden, jedenfalls für mich, und zwar 

Seine Einführung lautet so: 
In diesem Blog geht es um den alltäglichen Wahnsinn, der uns in Form von Personen und Institutionen begegnet. Kurzum, es geht um unsere Gesellschaft.

Und was soll ich sagen, unsere Gesellschaft interessiert mich auch ...


Mittwoch, 23. Januar 2013

Kleine Freude an einem grauen Tag ...

... und wieder ist ein Tag vergangen, bei Schnee, Kälte und meiner Unlust, aber kleinen Freuden. Der schläfrige Tag fing spät an, mein Blick aus dem Fenster zeigte mir, trotz Schnee, wieder einen grauen Tag an. So habe ich meinen inneren Schweinehund siegen lassen und meinen Einkauf um einen weiteren Tag verschoben ... es gibt ja Pizza-Service. Mit dieser Entscheidung habe ich mir zugleich kleine Freuden bereitet, denn in einer Pizzeria gibt es nicht nur Pizza und CaP-Burger, sondern noch andere Gaumenfreuden, wie Salate, Tiramisu und Eis. ;-) Aus einem grauen Tag wurde somit für mich ein "Zufriedensheitstag", auch wenn die Kosten etwas höher lagen. Ich habe diese Ausgaben mit den Worten "man gönnt sich ja sonst nichts" abgehakt, und im Nachsatz die Worte beigesteuert: "ich mache es ja nicht jeden Tag".

Ich habe mir das Zitat von Moshe Feldenkrais zu herzen genommen, der da sagte:




»Wer nur eine Möglichkeit hat, ist in einer Zwangslage.
Wer zwei Möglichkeiten hat, steckt in einem Dilemma.
Und wer drei Möglichkeiten hat, kann frei wählen.«

Ich habe für mich drei Möglichkeiten gesehen und konnte frei wählen, schön für mich. :-) Und Euch sage ich, denkt auch an die Worte von Albert Schweitzer und Mark Aurel:


»Keine Zukunft vermag gutzumachen,
was du in der Gegenwart versäumst.«
Albert Schweitzer


»Betrachte einmal die Dinge von einer anderen Seite, als du sie bisher sahst; denn das heißt neues Leben beginnen.«

Mark Aurel

Und mit diesen Worten, die ich von einem Jörg Petermann im Internet gelesen habe und jetzt sinngemäß wiedergebe, möchte ich für heute meinen Eintrag beenden. 


Ich wünsche Euch Gesundheit und Lebensfreude. Lasst blühende Farben und gute Gefühle vorherrschen. Und nehmt  trübe Stunden als Zeichen, dass Ihr etwas ändern solltet.







Dienstag, 22. Januar 2013

Ein ganz normaler Tag ...

Ein ganz normaler Tag mit viel Schnee bei uns in Hessen. Nein eigentlich nicht, denn ich kann mich nicht erinnern, dass es bei uns im Winter, im Raum Frankfurt, überhaupt  so viel schneit. Am Samstag bin ich nicht einmal zum Einkauf gegangen, nicht weil zu viel Schnee lag, sondern wegen Glätte. Wie schnell setzt sich doch so ein "dickes Ding" wie ich auf den Hosenboden. Na auf den Hosenboden ging  ja noch, aber ich wollte das Unglück in Form eines Unfalls nicht herausfordern. Was soll ich Euch sagen, ich bin nicht verhungert, weil ich Resteverwertung betrieb. Nun habe ich im Kühl- und Küchenschrank wieder viel Platz, prima ... Morgen muss ich aber wirklich gehen, denn ich habe nicht mal mehr Kitt im Fenster, kleiner Scherz. ;-) 
Jetzt  zeige ich Euch noch eine Tanne, sie erfreut mich als Stadtmensch im Winter wie im Sommer, denn sie steht vor meinem Balkon. 

Ich muss jetzt an Konfuzius denken, er sagte:

Suche die kleinen Dinge,
die dem Leben Freude geben.

Ich musste nicht einmal suchen, sie stand schon da. Noch ein Spruch von Bosmans, Phil:

Freude an kleineDingen, mit diesem Schlüssel kannst du überall und allezeit ein bisschen glücklich sein. 




Montag, 21. Januar 2013

Markus Lanz - unverkennbar RTL im ZDF

Quelle: Spiegel-Online DPA
... gestern hatte ich geschrieben, dass ich nicht Wetten dass ...? geschaut habe, heute werde ich in allen Online-Zeitungen von dieser Sendung überrollt. Die Fotos dieser Veranstaltung zeigen mir, aus dem ZDF ist nun endgültig ein Klamauk-Sender geworden. Ich muss ja diese Sendung nicht mögen und lasse andere Menschen gerne schauen, aber warum muss ich für einen Abklatsch von RTL so viel Gebühr bezahlen? RTL ist wenigsten ehrlich und möchte sich auch nicht "Öffentlich- Rechtlicher- Sender" nennen. Er hat ja auch keinen Bildungsauftrag erhalten und kann somit auf keine garantierten Einnahmen von uns der Bevölkerung zugreifen. Da müssen eben Werbung und Klamauk sein, um sich zu finanzieren, aber ZDF? Hier sollte doch kein Kampf um die Quote entstehen, oder haben sie einen Auftrag von der Politik erhalten? Ja, diese Politiker reden auch viel Unsinn, aber gleich in dieser Form einen Bildungsauftrag erteilen? Nein, das kann ich nicht glauben, oder ...
Spiegel-Online schreibt über diese Sendung:
http://www.spiegel.de/kultur/tv/wetten-dass-erste-sendung-mit-lanz-nach-skandal-um-schleichwerbung-a-878588.html

Von Daniel Haas
Quelle: Spiegel-Online DPA
Melken, kneten, ölen: Bei "Wetten, dass..?" wurde kräftig hingelangt. Das lag an der deftigen Cindy aus Marzahn, die nun offiziell im Assistentinnen-Amt bestätigt ist. Und an Einlagen mit hohem Schmier- und Flutschfaktor.
Einige Passagen aus diesem Arikel:

"Das Medium ist die Message" - ein Klassiker der Kulturtheorie. Später hieß es, halb im Ernst, halb zum Spaß: Das Medium ist die Massage. Im Sinne von: Kleinkneten des Erkenntnisapparats zwecks Zerstreuung und Verblödung.

Überhaupt war's eine Feier des Händischen, Haptischen, Sinnlichen. Kinder errieten am Geschmack frischer Milch den Namen der gerade gemolkenen Kuh. Ein Musiker bezifferte den Inhalt von Flaschen bis auf zwei Gramm genau. Hierfür entlockte er den Gefäßen Ploppgeräusche. Per Gabelstapler bugsierte einer 2-Cent-Münzen durch einen Flaschenhals.
Quelle: Spiegel-Online DPA
Und Lanz kann seine Rolle mit Würde spielen. Gegen seine Assistentin wirkt er wie personifizierte Bürokratie. Der hölzerne Interviewstil, das krampfige Lächeln, die Beflissenheit, mit der ein Thema zerredet oder ein Gast weit unter seinem Niveau angegangen wird - Hörbiger, eine große Bühnenkünstlerin, wird ausgerechnet für ihre Rolle in "Schtonk" über Gebühr gelobt. Das sind nun alles schlüssige Kniffe der Darstellung mit dem Ziel der Kontrastierung. Showverwaltung hier, Stand-up-Lässigkeit da.

Genug, lest bitte selber weiter, ich habe genug von diesem Markus Lanz, "Wetten dass...?" mit Bildungsauftrag gelesen ... gut, dass es noch Sportsendungen gibt, auch wenn ich hier keinen Bildungsauftrag erkenne. Unterhaltung muss ja sein, aber bitte auf einem gewissen Niveau... für Klamauk sind eigentlich die anderen Sender vorhanden. Wieder nur meine Meinung ...

Sonntag, 20. Januar 2013

Heute nutze ich meinen gezahlten GEZ-Beitrag ...

Stefan Bayer_pixelio.de
... voll aus und schaue auf ZDF, Wintersport. Es ist ein gutes Gefühl innerlich zu sagen, so, jetzt habe ich es euch gezeigt, ;-) gestern habe ich ja auch schon ZDF geguckt, natürlich Wintersport. 
Als um 20:15 Uhr, für mich, die grauenhafte Sendung "Wetten das ...?mit Markus Lanz kam, war mein schöner Tag vorbei. Ob er auch Schleichwerbung macht, wie die Gottschalks? Der ZDF-Sender sagt Nein, aber ich glaube diesem geldgierigen Sender nicht ... sie machen ja auch Werbung trotzdem sie unsere Milliarden kassieren. Bei Spiegel-Online könnt ihr mehr darüber


Doch heute freue ich mich schon auf die folgenden Stunden ...




Wintersport im ZDF

 10:15  Biathlon-Weltcup Biathlon, HDTV  
 12:00  Alpiner Ski-Weltcup Ski alpin, HDTV  
 13:00  Eisschnelllauf-Weltcup Eisschnelllauf, HDTV  
 13:15  Bob-Weltcup Bobsport, HDTV  
 13:30  Alpiner Ski-Weltcup Ski alpin, HDTV  
 14:10  Biathlon-Weltcup Biathlon, HDTV  
 15:40  Handball-WM Handball, 'Achtelfinale: Deutschland - N.N.'  
 15:50  Rodel-Weltcup Wintersport, HDTV  
 16:15  Weltcup Nordische Kombination Ski nordisch, HDTV  



Nun wünsche ich Euch einen wunderschönen bunten ...





Samstag, 19. Januar 2013

Fragezeichen ... über Fragezeichen ...

... in meinen Augen, denn ich verstehe nicht, wie Pharma-Unternehmen Werbung für Medikamente machen dürfen, die frei verkäuflich sind, aber so viele Nebenwirkungen aufzeigen. 
Wie ich darauf komme? Gestern wollte ich, wegen Sodbrennen, mal eine Kapsel von dem im TV angepriesenen Medikament "OMEP" einnehmen, aber ich habe es gelassen. Eigentlich bin ich kein ängstlicher Mensch, trotzdem nehme ich sehr selten Medikamente ein, so werde ich es auch weiterhin halten. Bei diesem Beipackzettel von "OMEP" habe ich schon Angstzustände vor der möglichen Einnahme bekommen.
Der Beipackzettel ist ungelogen 55 cm lang, mit der bedruckten Rückseite gerechnet also 1,10 m lang. Voll von Hinweisen der Einnahme und der möglichen Nebenwirkungen. Ich habe mal die Seite mit den Nebenwirkungen (der unterste Teil fehlt noch) gescannt, damit Ihr Euch ein Bild machen könnt. Ich habe, nach dem Lesen dieser grauenhaften Zeilen, dieses Medikament sehr weit nach hinten  in den Schrank gestellt und habe Natron genommen, es hat mir auch geholfen. 
Den Hinweis auf dem Beipackzettel finde ich schon wieder lustig:
"Seien Sie auf Grund der hier aufgeführten möglichen Nebenwirkungen nicht beunruhigt. Sie werden möglicherweise keine von ihnen bekommen."
Meine Zeilen sind als Warnung gedacht, falls Ihr auch auf den Gedanken kommen solltet dieses Medikament zu kaufen. Fragt vorher Euren Arzt aber nicht Euren Apotheker ... der weist nicht auf mögliche Nebenwirkungen hin ... 





Freitag, 18. Januar 2013

Farbe, ein Lichtblick in grauen Tagen ...

Andreas Musolt_pixelio.de
... nicht nur, aber besonders wichtig in diesen sonnenlosen Wintertagen. Heute habe ich mich an die Farbe Zyklam-Rosa erfreut, für mich eine zarte und keine aggressive Farbe. Sie führt mich in eine Welt voll Harmonie, nicht nur wenn ich traurig bin, nein, auch wenn ich leicht beschwingt bin, ins tägliche Leben. 
Wie sagte Theodor Fontane in einem Zitat:
"Man muss die Musik des Lebens hören. Die meisten hören nur die Dissonanzen."
Ich höre in dieser, aber nicht nur in dieser Farbe die Musik des Lebens. Dissonanzen versuche ich, wie heute, aus meinem Leben zu verbannen. Dissonanz, Missstimmung soll mich nicht in den Griff bekommen, nicht die Oberhand gewinnen. Farbe hilft in so einer Situation sehr viel, ist keine Einbildung von mir. Johann Wolfgang von Goethe war auch schon davon überzeugt und schrieb:

"Die Erfahrung lehrt uns, dass die einzelnen Farben besondere Gemütsstimmungen geben."
Mich haben heute diese Fotos erfreut...


bagal_pixelio.de
Volker Wortmann_pixelio.de
Rolf_pixelio.de
Karla Körber_pixelio.de

Wenn Ihr noch mehr Freude an Farbe, und nicht nur an Farbe empfinden möchtet, dann empfehle ich Euch eine wunderschöne Webseite und zwar ...

Ihre Begrüßungsworte möchte ich hier wiedergeben:

"Herzlich willkommen

Haben Sie Lust, sich zu einem Streifzug in eine faszinierende Welt der Farben, 
Stimmungen und magischen Momente entführen zu lassen ? 
Wollen Sie erstaunliche Einblicke und eindrucksvolle Ausblicke erhaschen ?

Dann tauchen Sie ein in die Magie des Lichtes, den Zauber der Blüten, 
die Weisheiten der Bäume, die Poesie der Steine oder den Mikrokosmos der Wassertropfen. 
Stellen Sie fest, welch ein genialer Designer und Architekt die Natur doch ist, 
welche Kreativität sie uns lehrt und welche Emotionen durch sie geweckt werden.

Spazieren Sie ein wenig durch meine Fotogalerie und lassen Sie die Seele baumeln, während 
Sie sich an Lyrik, Zitaten und Weisheiten, die ich zu vielen Bildern ausgewählt habe, erfreuen. 
Viel Vergnügen ... und schauen Sie mal wieder rein !"


Diese Webseite habe ich schon einmal im April 2012, unter dem Titel:
Petunien und Farbensymbolik, empfohlen. Ein Besuch lohnt sich wirklich.