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Sonntag, 31. März 2013

Ostersonntag und nun?

Joujou_pixelio.de
Es macht keinen Spaß an einen Osterspaziergang zu denken, auch wenn ich schon vorher wusste ich werde keinen Osterhasen sehen, jedenfalls in der Natur. Doch Euch wünsche ich, trotz kühlem Wetter, noch einmal ein wunderschönes, farbiges Osterfest. Die Natur ist noch sehr, sehr schüchtern und hält die Blumenpracht zurück, doch wenigstens ein Foto soll ein bisschen Freude bringen. Mit diesem Foto wünsche ich Euch, von ganzem Herzen:






Seht, wer sitzt denn dort im Schnee,
es ist der "Hase Jemineh."
Guckt mit seinem langen Ohr
aus dem vielen Schnee hervor.
Hüpft mit seinem schnellen Bein
über Schnee und über Stein.
Doch seht nur her, was in dem Nest
liegt so rund und auch so fest:
Eier rot, gelb, blau gefleckt
hat er in dem Nest versteckt.


MJ



Herzlichst Margot

Samstag, 30. März 2013

Unterkühltes Osterfest ...



... zu diesem Titel eines Gedichts von Eberhard Figlarek, was ich unter http://www.ostern-feiern.de gefunden habe, kann ich nur sagen, ja so ist es. Jedenfalls ist heute, am Samstag, keine andere Aussicht auf Wetterbesserung für die nächsten 2 Oster-Feiertage in Sicht. In der Nacht hatte es sogar wieder geschneit. Auch wenn der Schnee am Tag wieder geschmolzen ist, es bleibt unfreundlich und kühl. Da kann ein zeitweiliger Sonnenstrahl auch nichts ändern ...





Unterkühltes Osterfest

Die Landschaft mutet an, wie halb gestorben.
Ein kalter grauer Schleier deckt sie zu.
Den Frühling hat man uns ganz schön verdorben.
Es scheint, der Winter findet keine Ruh´.

Er läßt es schnei`n in allen Landesteilen -
in Stuttgart, Chemnitz, Pritzwalk und Cuxhaven.
Die Frühjahrsblumen müssen sich beeilen,
damit sie nicht das Osterfest verschlafen.

Nur Star und Amsel lassen sich nicht stören.
Sie tirilieren, ist`s  auch noch so kalt.
Doch können sie nicht viele Menschen hören;
kein Schwein geht bei der Kälte in den Wald.


Auch Bach und See sind immer noch gefroren.
Der Osterhase kommt auf Schlittschuh´n an,
mit einer Pudelmütze auf den Ohren.
Und seine Nase schneuzt er dann und wann.

Die Ostereier möchte er verstecken,
doch grüne Wiesen sucht er ganz vergeblich.
Es liegt noch Schnee auf Büschen und auf Hecken,
und überall ist es nur grau und neblig.

So steht er da mit seinen bunten Eiern,
und man kann hören, wie er leise flucht:
“Wie soll die Menschheit denn bloß Ostern feiern,
wenn keiner da ist, der die Eier sucht ... ?”

© Eberhard Figlarek, März 2013



Herzlichst Margot

Freitag, 29. März 2013

Ich wollte es wissen ...


... wieder einmal, was über Karfreitag zu lesen ist. Keine große Abhandlung, nur, da ich nicht tiefgläubig und keine Kirchgängerin bin, die Bedeutung dieses Tages. Mein Wissen bisher, oder besser gesagt, was ich glaubte zu wissen: Karfreitag = Kreuzung und Sterbetag von Jesus; Ostern = Auferstehung von Jesus. Es ist nicht viel, aber auch nicht ganz verfehlt, wenn ich darüber lese, und ich habe
folgendes gelesen. 
www.karfreitag.net


Feiern über mehrere Tage

Ostern ist ein christliches Fest und wird über mehrere Tage gefeiert. Es wird damit der Auferstehung und dem Leiden Jesu Christi gedacht. Das letzte Abendmahl war am Gründonnerstag, am Karfreitag gedenken die Christen der Kreuzigung und am Karsamstag der Grabesruhe von Jesus. Die Auferstehung von den Toten wird am Ostersonntag gefeiert und mit dem Ostermontag klingt die Osterzeit aus. 
Erläuterungen zu Traditionen und Bräuchen rund um den Karfreitag
Das Wort Karfreitag wird abgeleitet von dem althochdeutschen Begriff “kara”, was so viel wie Trauer oder Klage bedeutet. Für Christen ist dieser Tag so bedeutsam, weil es sich laut Bibel um den Tag handelt, an dem Jesus den Tod am Kreuz erleiden musste, um die Menschen von ihren Sünden zu befreien.
Der Karfreitag gilt als sogenannter “stiller” Feiertag. Orthodoxe Christen, vor allem in der katholischen Kirche, fasten an diesem Tag besonders streng, doch auch gesamtgesellschaftlich gilt der Karfreitag als Tag der Einkehr, der Ruhe und der Mäßigung, an dem keine öffentlichen Großveranstaltungen stattfinden dürfen. Viele Menschen verzichten in Gedenken an Jesu Leiden am Kreuz auf den Verzehr von Fleisch. In christlichen Gemeinden auf der ganzen Welt werden an diesem Tag inhaltlich und formal besonders aufwendig gestaltete Messen und Gottesdienste gefeiert. Diese Tradition existiert seit vielen Jahrhunderten und wird jedes Jahr neu belebt. 

So, nun ist mein Wissen wieder etwas aufgefrischt und hoffentlich Euer Wissen auch. Und weil das Wetter bisher ziemlich kühl gewesen ist, noch ein paar Bauernregeln aus dem Heiligen Lexikon.


Bau­ern­re­geln:
Am Grün­don­ners­tag und Kar­frei­tag Regen, / gibt sel­ten Ern­te­se­gen. 
Wenn ein Kar­frei­tag Regen war, / folgt trock­nes, aber frucht­ba­res Jahr. 
Kar­frei­tag Son­nen­schein / bringt uns rei­che Ernte ein. 
Wenn es an Kar­frei­tag reg­net, gibt es den gan­zen Som­mer über große Tro­cken­heit. 
Wie der Wind ist am Kar­frei­tag, wird er sein das ganze Jahr. 
Wenn's dem Herrn ins Grab reg­net, so gibt's einen tro­cke­nen Som­mer. 
Die Eier, wel­che die Hüh­ner am Kar­frei­tag legen, sind die stärks­ten. 
Käl­ber, am Kar­frei­tag ge­wor­fen, ge­dei­hen nicht.


 Und ich, ich wünsche jetzt allen Menschen, egal ob gläubig oder ungläubig, ein wunderschönes, sonniges Osterfest.



Herzlichst Margot

Donnerstag, 28. März 2013

Eine erfreuliche Nachricht ...

Quelle: Bild.de (es war schwer kein Ekel-Bild zu finden)
... jedenfalls für mich, die von RTL produzierte "Trash" = (Abfall, Müll)  Sendung, "Dschungelcamp - Ich bin ein Star - holt mich hier raus", bekommt nicht den Grimmepreis zugesprochen. Gut so, es hätte auch mein Weltbild von guter Unterhaltung total zerstört ... Was ich noch immer nicht verstehe, nicht verstehen kann, dass sich Menschen für so ein unwürdiges Schauspiel hergeben. Für Geld verkaufen sie ihre Menschenwürde und ich, ich sehe diese Menschen jetzt mit anderen Augen. Mit Augen, die nicht gut auf sie blicken, aber trotzdem mit Toleranz, es ist ihr Leben ...

Hier noch einige Passagen aus einem Artikel von "Spiegel-Online:"


Renommierter TV-Preis:

Dschungelcamp fällt bei Grimme-Jury durch

Eine Trophäe fürs Trash-TV? Nix da! Die Nominierung der umstrittenen RTL-Show "Ich bin ein Star - holt mich hier raus" hatte die Gemüter erhitzt, ließ die Grimme-Jury aber kalt. Das Dschungelcamp wird nicht mit dem angesehenen Fernsehpreis ausgezeichnet.


Hamburg/Düsseldorf - Das Dschungelcamp von RTL ist zwar ein Quotenhit, rund 8,76 Millionen Zuschauer schalteten zum letzten Staffel-Finale ein. Doch der große Erfolg beim Publikum ist bei der Vergabe von Deutschlands angesehenster TV-Trophäe - anders als beim Musikpreis Echo - kein Garant für eine Auszeichnung. So konnte die Sendung die TV-Juroren letztlich nicht überzeugen: Bei der 49. Vergabe der Grimme-Preise ging das Trash-Format "Ich bin ein Star - holt mich hier raus" leer aus.
Schon die Nominierung des RTL-Formats galt als umstritten. Denn mit dem Preis werden laut Grimme-Institut "Fernsehsendungen und -leistungen ausgezeichnet, die für die Programmpraxis vorbildlich und modellhaft sind". Ob das Dschungelcamp mit seiner Schleim- und Kakerlaken-Schau diesem Anspruch gerecht wird, kann man zu Recht hinterfragen.
bos 
Nun habe ich noch einen Wunsch, dass die ZDF-Sendung "Wetten dass ...?", mit einem für mich peinlichem Moderator Markus Lanz, nie in die nähere Auswahl dieses Preises kommt. Diese Sendung bekleckert sich auch nicht mit Ruhm, sondern nur der Moderator Lanz  mit Schokolade. Im Kindergarten mag ja "Schokoladen-Tauchen", "Sackhüpfen", "Häschenspiele" und "Kloschüssel-Rennen" lustig sein, aber für ein TV-Samstagsabend-Programm der Erwachsenen eher fraglich ... oder habe ich schon die Zukunft verpasst?




Mittwoch, 27. März 2013

Zu den Steinen hat einer gesagt ...


Zu den Steinen hat einer gesagt: 'Seid menschlich.' 
Die Steine haben gesagt: 'Wir sind noch nicht hart genug'. 



Über dieses Zitat von Erich Fried, einem österreichischen Lyriker, Übersetzer und Essayist, musste ich viel nachdenken, er hatte recht. Nämlich, wenn ich das Weltgeschehen betrachte, aber auch mein privates Umfeld, da sehe ich viel Härte. Natürlich wird diese Härte durch viele Worte, die gut und edel klingen sollen, kaschiert. Oder es werden Handlungen, Entscheidungen getroffen, ohne nachzudenken, ob man den anderen Menschen verletzt. Gedankenlosigkeit, Rücksichtslosigkeit, purer Egoismus sind wohl die Auslöser dieser Härte. Ich möchte niemanden verurteilen, keinen Politiker und keinen "normalen" Menschen, somit auch keinen Menschen in meinem Umfeld. Ein gewisser Egoismus gehört nun mal zum Leben. Nur was mich stört,  die vielen schönen Reden über Humanismus, Hilfsbereitschaft, Güte, und sogar Ehrlichkeit, aus dessen Grund sie so handeln würden. Es wird über Frieden geredet, aber Krieg geführt und auch Waffen geliefert, trotzdem diesen Menschen bewusst ist, es werden damit Menschen getötet. Es wird über Humanismus gesprochen und zugelassen, dass Menschen gefoltert werden usw... ich könnte noch vieles aufzählen.

Da kommen dagegen die Menschen in meinem privaten Umfeld, mich mit eingeschlossen, gut weg. Denn auch ich, wenn auch unbewusst und ungewollt, kann wohl Härte zeigen und Menschen verletzen, wenn auch "nur" psychisch mit Worten. Unser aller Handeln geht wohl eher nach der Redensart: 

"DAS HEMD IST MIR NÄHER ALS DER ROCK". 

(Bedeutung: Meine eigenen aktuellen Interessen sind mir wichtiger als alles andere.)

Der Egoismus greift immer mehr um sich, menschliche Wärme geht immer mehr verloren. Der "andere Mensch" wird nur noch unter dem Aspekt von Ware betrachtet, hat man genug von ihm, wird er aussortiert, mit voller "menschlicher?" Härte, es kommt ja etwas "Neues" ... auch deshalb finde ich, dieser Spruch hat seine Berechtigung ... leider, auf allen Gebieten des menschlichen Daseins. 
   


Dienstag, 26. März 2013

Kalter Montag ...

Heute ist Montag, die Luft eiskalt, aber es zeigt sich ein Sonnenstrahl, er lächelt mich an. Vor meinen Augen sehe ich gleich bunte Blumenfelder, doch ich möchte nicht in einen Rausch verfallen, so denke ich zuerst an die Distel, die man als Unkraut bezeichnet, leider. Für mich ist sie trotzdem schön ...


Bagal_pixelio.de
Die Distel

 Du bist als wie ein Distelkraut,
Das sticht den, der es bricht,
Und wer da Blumen pflücken geht,
Die Distel nimmt er nicht.

Was hilft die schönste Blume mir,
Kann sie nicht werden mein,
Was hilft das schönste Mädchen mir,
Schlaf ich des Nachts allein.

Ein Mädchen, das nicht lieben will,
Kein einer nach ihr sieht,
Es steht da wie ein Distelkraut,
Das ungepflückt verblüht.

Ein Mädchen, das kein Lieben kennt,
Das bleibt die Nacht allein,
Die eine Nacht, die andre Nacht,
Im dustren Kämmerlein.

Hermann Löns


Bagal_pixelio.de

Die Distel
Nach außen wehrhaft, dicht an dicht 
besetzt mit tausend Spitzen, 
so strebt die Distel hin zum Licht, 
lässt ihre Waffen blitzen.


Doch innen schlägt ein zartes Herz, 

erfüllt von Lieb' und Güte, 

strömt Honigdüfte himmelwärts 
aus zierlich blauer Blüte.

Wer, Distel, dich erobern will, 
kommt mit Gewalt nicht weiter, 
des Falters leisem Rüsselspiel 
zeigst du dich sanft und heiter.

Wolf-Dieter Boeckmann


Bagal_pixelio.de

Mir gefallen auch die Zeilen die ich der bohnenzeitung.com/2010/disteln-lillys-gedanken-zu-unkraut-und-blumen/ entnommen habe. 


Eines bin ich mir sicher.
Mit den Blumen ist es wie mit den Menschen.
Schön ist alles, was man mit Liebe betrachtet.
Für manchen Menschen ist man Unkraut.
Für andere wieder eine Rose…
Es liegt am Betrachter ganz allein.
Niemand sollte sich daher grämen.
Wenn man von jemandem nicht geliebt wird.
Nicht angenommen wird.
Man kann nicht allen gefallen.
Aber es gibt für jeden einen, dem man gefällt.
Mit Sicherheit.





Montag, 25. März 2013

Die Versprechen der Kanzlerin ...



... waren das alles nur "Versprecher" in ihren Reden?  Hier ein Artikel über die Versprechen unserer Kanzlerin Merkel. Diesen Artikel muss ich nicht kommentieren, er spricht für sich ...
   


EU-Schuldenkrise: Die permanent falschen Versprechen der Kanzlerin 

In einer aktuellen Rede vor dem Deutschen Bundestag führte der ehemalige Bundesfinanzminister Per Steinbrück dem Parlament noch einmal alle Versprechen der Regierung Merkel vor Augen, die seit der ersten Rettung Griechenlands und im Zusammenhang mit der europäischen Schuldenkrise gemacht und nicht gehalten wurden.
Am heutigen Donnerstag informierte Bundeskanzlerin Angela Merkel den Deutschen Bundestag über den bevorstehenden Beschluss über den permanenten Rettungsschirm zwischen den Regierungschefs der Europäischen Union.
Der frühere Bundesfinanzminister und heutige SPD-Abgeordnete Steinbrück rief in seiner, der Regierungserklärung folgenden Rede in Erinnerung, welche Versprechen die Regierung Merkel in den vergangenen Monaten abgegeben und nicht gehalten habe.
Wir fassen seine Kritikpunkte zusammen:
  • Zunächst habe Merkel beteuert, es werde keine Haushaltsmittel für Griechenlandgeben. Diese Auffassung wurde bald darauf kassiert.
  • Dann sei im Mai 2010 in einer dramatischen Aktion der laufende Rettungsschirm (ESFS) verabschiedet worden.
  • Daraufhin habe die Bundesregierung erklärt, dass dieser Rettungsschirm gar nicht in Anspruch genommen werden müsste und ohnehin zeitlich bis 2013 limitiert sei.
  • Merkel habe schließlich “ganz klar” gesagt, dass es keine Verlängerung des Rettungsfonds geben werde. Was geschieht gerade?
  • Später sei Merkel (“ganz berechtigt”) für automatisierte Sanktionsmechanismeneingetreten, daraus sei nun ein “quasi-automatisierter” Mechanismus geworden, der jederzeit wieder politisch ausgehebelt werden könne.
  • Die von der Regierung geforderte Gläubigerhaftung werde nun erst nach 2013 gelten und dann nur im Insolvenzfall, nicht aber bei Liquiditätsproblemen. Eine Staaten-Insolvenz schließe man aber in jedem Fall aus.
  • Zunächst habe man eine gemeinsame Wirtschaftsregierung der 17 Euro-Länder abgelehnt, und plötzlich sei man zum Befürworter geworden.
  • Die aktuellen Rettungsschirme wollte man nicht aufstocken, genau aber das geschehe nun unter reger finanzieller deutscher Beteiligung.
  • Die Themen “Transferunion”, “Haftungsgemeinschaft”, “Euro-Anleihen” und “Fiskalunion” seien für Frau Merkel immer tabu gewesen. Steinbrück erklärt, warum wir uns bereits einer Transferunion befinden.
Unser Kommentar: Aus der Opposition heraus und ohne Regierungsverantwortung lässt sich sicher leicht argumentieren. Aber wo er recht hat, hat er recht. 


Sonntag, 24. März 2013

Zypern und EU ein Albtraum ...

Gerd Altmann_pixelio.de
... gestern habe ich über Rosen und Träume geschrieben, heute ist mir das Träumen vergangen. Das Wetter wieder sehr kalt und windig, nein, schon stürmisch. Ich war froh, dass mich nach meinem Einkauf die vollen Taschen am Boden gehalten haben. Am Computer ging mein innerer Sturm weiter, als ich "Online-Zeitungen" gelesen habe. Thema Zypern machte vor keiner Zeitung halt, und sicherlich nicht nur mich fertig ... Was mich an der ganzen Sache stört, jedes Land was wollte, wurde in die Europäische-Gemeinschaft aufgenommen. Jedes Land musste seine Währung auf den EURO umstellen, trotz vieler Warnungen bekannter Persönlichkeiten. Es wurden große Reden geschwungen, Verträge abgeschlossen mit der Zusicherung, dass alle Verträge eingehalten werden. Was haben wir Bürger davon gehabt? Der EURO wurde zum TEURO, da helfen auch keine geschönten Statistiken. Die Länder geraten in Währungs-Turbulenzen, in die Pleite, weil Politiker und Banken ihr eigenes Spiel spielten und spielen, zum Nachteil der betroffenen Länder und Bevölkerung. Kein Vertrag wurde eingehalten, besonders der Absatz, sinngemäß: kein anderes Land soll für die Schulden eines anderen Landes aufkommen.
siehe auch:
"Damit ein Land an der Währungsunion teilnehmen kann, muss es bestimmte wirtschaftliche Kriterien (die EU-Konvergenzkriterien, auch als Maastricht-Kriterien bezeichnet) erfüllen, durch die die Stabilität der gemeinsamen Währung gesichert werden soll. Dabei handelt es sich um Kriterien, die Haushalts-, Preisniveau-, Zinssatz- und Wechselkursstabilität gewährleisten sollen. Das Kriterium der Haushaltsstabilität (Defizitquote unter 3 % und Schuldenstandsquote unter 60 % des BIP) wurde als dauerhaftes Kriterium ausgelegt (Stabilitäts- und Wachstumspakt), die anderen Kriterien müssen Mitgliedstaaten nur vor der Euro-Einführung erfüllen."

Gerd Altmann_pixelio.de
Eine europäische Gemeinschaft ist schön und gut, aber jedes Land sollte seine eigene Währung, seine eigene Souveränität behalten und so auch seine eigene Wirtschaft führen. Und nicht der EU und den Banken das Regieren überlassen. Ich frage mich schon seit langen, warum haben wir noch ein eigenes Parlament, den Bundestag? Es sind doch nur noch Politiker im Bundestag vorhanden, die "Nikemännchen" für das Europäische Parlament abgeben. Und die sind für mich nur noch unnötige "Kostenverursacher", mit falschen Entscheidungen.  


Im Jahre 2011 ist die Staats­verschuldung in Europa weiter stark gestiegen. Die Euro-Währungs­union hat sich seit den drama­tischen Ereig­nissen vom 09.05.2010 zu einer Haftungs­gemein­schaft entwickelt, daher ist heute die Entwick­lung in der Euro-Zone für Deutsch­land wichtiger als die Verschul­dung in Deutsch­land selbst.(Deutschland/ 81,2%)
 Der Vertrag von Maastricht ist end­gültig gescheitert. Die Staats­verschuldung Europas ist außer Kontrolle geraten. Schon zu Beginn der Euro-Währungs­union lag die Schuldenquote bei 70%, Ende 2011 waren es 87%. Alle Länder der Währungs­union außer Finnland verletzen die Regeln. 
Gerd Altmann_pixelio.de
Die Euro­päische Zentral­bank wacht nicht mehr nur über die Stabi­lität der Währung, sondern finanziert auch die Schulden der ersten Staaten. Vielen euro­päischen Politikern erscheint das als gang­barer Ausweg. Die erste Billion, um die die Geld­menge jetzt ausgeweitet wurde, wird daher nicht die letzte bleiben. Es deutet vieles auf eine kommende Inflation.
Stand: Mai 2012



Na dann, herzlichst Margot 

Samstag, 23. März 2013

Wunschtraum ...




... im Licht der untergehenden Sonne  träumen. Noch ist es ein Wunschtraum, aber die Gedanken sind frei, auch wenn die Jahreszeit kühl und unfreundlich ist ... Träume sind für mich, ein Warten auf  kommende Wirklichkeit, und wenn die Wirklichkeit anders aussieht, so war es doch schön, zu träumen ...








Es haben meine wilden Rosen - 
erschauernd vor dem Hauch der Nacht - 
die windeleichten, dichten,
 losen Blüten behutsam zugemacht. 
Doch sind sie so voll Licht gesogen, 
dass es wie Schleier sie umweht, 
und dass die Nacht in scheuem Bogen
 am Rosenbusch vorübergeht.

Hermann Claudius





Bitter klagte nachts die Frühlingswolke:
"Leben ist ein ewiges Weinen nur!"
Zuckte auf der rasche Blitz und sagte:
"Nein, du irrst: nur eines Lachens Spur!"
Wer hat das dem Rosenhag berichtet?
Tau und Rose sprachen's auf der Flur!


Muhammed Ikbal 







Freitag, 22. März 2013

Politik und Frühling ...

... es ist einfach Furchbar, wenn man so viel in "Grau" schreiben muss. Politik und Wetter sind in diesem Jahr meine "Themen-Geber" und da herrscht eben diese Farbe vor. Ich habe nicht geglaubt, dass ich mal, in mein Blog, so oft über Politik schreibe. Doch ich bin ein politisch interessierter Mensch, und es gibt hier politische Entscheidungen, die ich nicht widerspruchslos akzeptieren kann. Ja, ich weiß, ich werde mit meinen Zeilen auch nichts ändern, aber ich kann wenigstens meinen Frust abbauen. Ansonsten würde ich platzen, wenn ich Tag für Tag nur über EURO, Börse, Banken und die Themen Arm & Reich hören und lesen müsste, ohne ein Ventil zu haben. Dazu kommt noch dieses trostlose Wetter ...

... ein bisschen habe ich mich heute abgelenkt und ein paar "graue Verse" gebastelt.




Frei nach Eduard Mörike 

Frühling lässt ein graues Band 
durch die Lüfte wehen, 
leider ist sein blaues Band
hier noch nicht zu sehen.

Kalendarisch Frühling ist,
alles müsste sprießen,
und im Grase hingestreckt,
der Mensch den Duft genießen.

Doch es regnet oder schneit,
die Erde nass und kühl,
und die Sonne nicht bereit,
dass ich in Blumen wühl.

Hallo Petrus, guter Mann,
sprich du ein mahnend Wort,
damit ein jeder sehen kann,
der Winter ist nun fort.

©MJ






Trotz zu viel Grau, ich wünsche Euch ein farbiges, frohes und sonniges Wochenende.




Donnerstag, 21. März 2013

Frühling, Belgien und unsere Löhne ...

... eigentlich wollte ich über Frühling, Sonne, Blumen schreiben, es ist ja kalendarischer Frühlingsanfang, aber ich kann es nicht. Warum? Weil der Himmel als "graues Etwas" mit viel Feuchtigkeit auf mich, uns, hinunterschaut und auch plätschert. Es regnet also und passt zu der Diskussionswoche "Arm & Reich" in den Medien. Grauer Alltag spiegelt sich in den Medien wieder. Ein Bericht im Fokus über die "Dumping-Löhne" in Deutschland hat mich "aufhorchen" lassen. Es ist also nicht so gut mit unseren Löhnen bestellt, wie es die Regierung uns immer weismachen will, wenn sich schon das Ausland beschwert. Und mit Recht ...
Den Betroffenen genügt nicht die ständige Phrase "Hauptsache Arbeit, egal welche Entlohnung", sie müssen und wollen davon leben können. Nicht nur in Deutschland, auch die Menschen im Ausland, wie es dieser Bericht zeigt ...

http://www.focus.de/politik/ausland/eu/eu-fordert-mindestlohn-belgien-beklagt-deutsche-niedriglohn-schlachthoefe_aid_943559.html
EU fordert Mindestlohn Belgien beklagt deutsche Niedriglohn-Schlachthöfe


In Deutschland wird der Mindestlohn innenpolitisch diskutiert. Doch nicht nur auf den nationalen Wettbewerb wirkt sich Lohndumping aus: Belgien klagt über „unfaire Konkurrenz“ durch Billiglöhne auf deutschen Schlachthöfen.


Die belgische Regierung beschuldigt Deutschland, mit Billiglöhnen die Schlachthöfe Belgiens in den Konkurs zu treiben. Wirtschaftsminister Johan Vande Lanotte sagte nach einem Bericht der Nachrichtenagentur Belga vom Dienstag, in Deutschlands Schlachthöfen würden zum Teil nur sehr geringe Löhne gezahlt: „Diese Praktiken sind inakzeptabel.“



Gemeinsam mit Arbeitsministerin Monica De Coninck werde er sich offiziell bei der EU-Kommission über die unfaire Konkurrenz deutscher Schlachthöfe beschweren. Ein Sprecher der EU-Kommission sagte, die Behörde fordere nach wie vor alle Mitgliedstaaten auf, Mindestlöhne einzuführen, die für sämtliche Wirtschaftsbereiche gelten.

jf/dpa


Aus solchen Berichten entsteht meine Abneigung gegen diese
bestehende Regierung von CDU/CSU und FDP, aber ich kann nicht vergessen, wer erst die Grundlage dieser Ausbeutung geschaffen hat - Gerhardt Schröder mit seiner SPD. Und diese Partei wählen, die schon von Agenda 2020 spricht? 

Nein, Nein, Nein!



Mittwoch, 20. März 2013

Enteignung durch Euro-Währung

- durch die ständigen
Zahlungen an die Banken
Jetzt wird so viel, durch die Lage in Zypern, von Enteignung gesprochen. Ich, wir, unterliegen der Enteignung schon seit der Umstellung unserer Währung DM auf den Euro. Der Wert des Euros sollte der gleiche bleiben wie die DM und nichts verteuern, aber die Preise wurden heimlich, still und leise, angehoben. Ich weiß, wovon ich rede, ich war zur zeit der Umstellung auf den Euro selbst Verkäuferin, und musste die veränderten Preise auszeichnen. Und so ging die Enteignung weiter, bis zum heutigen Tag, auf allen Gebieten. Immer mit der Bemerkung, die Qualität ist besser geworden, Materialkosten haben sich verteuert, der Zulieferer nimmt höhere Preise u.s.w, u.s.w ... Ich nehme als Währungs-Umrechnungs-Faktor, zur Kontrolle der Preise, immer noch die Zahl 2 
Ein paar Beispiele: vor und nach der Umstellung ...

- beim Frisör: Waschen, Schneiden, Fönen = 20 DM / jetzt 25 Euro
- Miete mit Umlagen: = 400 DM / jetzt 300 Euro 
- Strom von 19 Pfennige, auf 28 Cent pro kWh!!! 
- beim Bäcker, 1 Kreppel = 1 DM / heute 90 Cent

denkt nur an die hohen Preise in der Gastronomie u.s.w. 
Zusatzkosten im Gesundheitswesen 

... denkt auch an die Enteignung durch Hartz IV, sinkende Löhne, hohe Inflationsrate, niedrige Rente. So könnte ich noch vieles Aufzählen und besonders die Anhebung und Einführung neuer Steuern. Jetzt wieder EEG-Umlage. Der Staat plündert uns aus und setzt uns Statistiken vor, die alles in ein rosa Licht zeigen soll. Die Wirklichkeit sieht anders aus, aber wenn etwas nicht sein soll, dann werden uns eben geschönte Statistiken oder gefälschte Berichte gezeigt, siehe Armutsbericht ... wer Kritik übt und die Wahrheit sagt, der wird in die "rechte Ecke" gerückt, wie die neue Partei "Alternative für Deutschland".
Ich bin Befürworterin dieser Partei, weil mich der Euro schon seit 10 Jahren enteignet, aber ich bin in meinen Gedanken sehr weit "Links",  ich kann auch "Teilen und bin Sozial". 
Was man von dieser Regierung nicht sagen kann, auf das Volk gemünzt. Ja, ich bin wütend auf unsere Regierung mit Kanzlerin Merkel, weil sie durch ihr Verhalten, immer nur auf "die Kleinen" losgeht, egal in welchem Land, und auch das Ansehen der Deutschen schadet. 

So wie es jetzt mit Zypern und dem NPD-Verbot geschieht, besser gesagt, nicht geschieht. Meine Frage: Fischt Philipp Rösler, FDP, vielleicht am "rechten Rand", um bei der Bundestagswahl über die 5-Prozent-Hürde zu kommen?  Unser "Monschischi - Minister Rösler" fühlt sich ja als starker Mann, also wundern würde ich mich nicht, auch wenn er kuschelt ... 







Dienstag, 19. März 2013

Wechselstimmung ...

... ist angesagt in der Politik, aber auch im Wetter-Chaos. Am Samstag war so schönes sonniges Wetter, am Sonntag Schnee und Regen. Ich habe dagegen einen privaten Aufstand eingeleitet, und mir neue Blumenkästen mit Wasserstands-Anzeige und Blumenerde bestellt. Nein, ich bin nicht faul, nur ein zu "schwaches Weib", um 120 Liter Erde in die 3.Etage zu tragen. Da gebe ich dem Postboten lieber ein gutes Trinkgeld ... Blumen kann ich auf dem Markt besorgen, so nach und nach. Wie schon einmal geschrieben, Blumen-Anlieferung durch Versandhandel, nie wieder. Ich möchte nicht ständig reklamieren müssen. 
Vielleicht sagt ihr, es ist noch zu früh, um an Balkon und Blumen zu denken, aber ich möchte mich auf etwas freuen dürfen. Und wenn das Wetter frühlingshaft umschlägt, habe ich wenigstens alles griffbereit ... egal, in welchem Monat sich der Frühling auf seine Aufgabe besinnt. Die ersten Frühlingsboten habe ich schon in eine Vase gestellt ...



März
Es ist ein Schnee gefallen,
Denn es ist noch nicht Zeit,

Dass von den Blümlein allen,

Dass von den Blümlein allen

Wir werden hoch erfreut.
Der Sonnenblick betrüget
Mit mildem, falschem Schein,

Die Schwalbe selber lüget,

Die Schwalbe selber lüget,

Warum? Sie kommt allein.
Sollt ich mich einzeln freuen,
Wenn auch der Frühling nah?

Doch kommen wir zu zweien,

Doch kommen wir zu zweien,

Gleich ist der Sommer da.
Johann Wolfgang von Goethe






Herzlichst Margot