Seiten

Sonntag, 30. Juni 2013

Bärenfang ...

... nein ich möchte keine Bären fangen, sondern ich denke an einen ostpreußischen Likör. Diesen "Bärenfang" setzte mein Vater immer zu Feiertagen an, um sich und uns alle "aufzuwärmen". Ich trinke so gut wie kein Alkohol mehr, aber bei dieser Sommerkälte kam ich auf dieses Thema. Denn dieser Likör wärmt und schmeckt, und man kann ihn als Medizin betrachten, auch an kalten Sommertagen. Nun das Rezept ...





  • Zutaten:
  • 250g Blütenhonig 
  • 1/2 l Wodka
  • 1 Zimtstange
  • Schale einer ungespritzten Zitrone


  • Zubereitung:
Den Honig in etwas Wodka auf milder Hitze auflösen, dann kalt werden lassen. Den restlichen Wodka, die Zimtstange und die dünn geschälte Zitronenschale dazugeben.

Bei Zimmertemparatur etwa eine Woche lang fest verschlossen stehen lassen. Dabei täglich gut durchschütteln. Anschließend den Likör in Karaffe oder Flasche füllen und verschlossen lagern. 

Mit diesem Rezept möchte ich niemanden zum Trinken animieren, sondern betrachtet es nur als Medikament zum Erwärmen an kalten Tagen. 



Samstag, 29. Juni 2013

Keine Frage, der Sommer ist da ...

...  nur hält er sich noch ein bisschen zurück, aber man kann sagen ...


Als Beweis habe ich mich betätigt und wieder ein paar Fotos geschossen. Wie habt ihr vor ein paar Tagen gesagt, Übung macht den Meister. Ja ich weiß, ich muss noch fleißig üben, aber aller Anfang ist auch schwer ... Vorher noch ein Zitat von Heinrich Heine:          "Unser Sommer ist nur ein grün angestrichener Winter, sogar die Sonne muß bei uns eine Jacke von Flanell tragen, wenn sie sich nicht erkälten will." ;-)


















Das letzte Foto ist vom Donnerstag, wo es bei uns wieder sintflutartig geregnet hatte. Furchtbar, kaum haben sich die Blumen erholt, kommt das nächste Unwetter. Doch ich bleibe dabei ... und doch ist es Sommer.

Euch wünsche ich ein wunderschönes, regenfreies Wochenende.

Freitag, 28. Juni 2013

Zu schnell gefahren ...

... beim "Online -Zeitung" lesen erschrecke ich immer über die vielen Verkehrstoten. Und ich stelle mir die Angehörigen vor, wie sie trauern, dass einer aus ihrer Mitte gegangen ist, oder auch "gegangen wurde" ... und dabei ertappe ich mich, dass ich an eine Geschichte denken muss, die mich sehr berührt hat, trotzdem ich kein Auto besitze. 

Ich erzähle sie euch, und vielleicht wird mancher bei dieser Geschichte auch nachdenklich ... und zieht für sich eine Lehre daraus. 



Zu schnell gefahren



Jack schaute kurz noch einmal auf seinen Tachometer, bevor er langsamer wurde: 73 in einer 50er Zone. Mist, das war das vierte Mal in gleicher Anzahl von Monaten.
Er fuhr rechts an den Straßenrand und dachte: "Lass den Polizisten doch wieder einmal herummosern über meinen Fahrstil. Mit etwas Glück würde ein noch schnellerer Autofahrer an ihnen vorbeiflitzen, an dem der Bulle mehr Interesse hätte."
Der Polizist stieg aus seinem Auto, mit einem dicken Notizbuch in der Hand. War das etwa Bob? Bob aus der Kirche?
Jack sank tiefer in seinen Sitz. Das war nun schlimmer als der Strafzettel: Ein christlicher Bulle erwischt einen Typen aus seiner eigenen Kirche. Er stieg aus dem Auto um Bob zu begrüßen.
"Hi Bob. Komisch, dass wir uns so wieder sehen !"
"Hallo Jack."
"Ich sehe du hast mich erwischt in meiner Eile nach Hause zu kommen, um meine Frau und Kinder zu sehen."
"Ja, so ist das."
"Ich bin erst sehr spät aus dem Büro gekommen. Diane erwähnte etwas von Roast Beef und Kartoffeln heute Abend. Verstehst du, was ich meine?"
"Ich weiß, was du meinst. Und ich weiß auch, dass du soeben ein Gesetz gebrochen hast."
Aua, dachte Jack. Das ging in die falsche Richtung. Zeit, die Taktik zu ändern.
"Bei wieviel hast du mich erwischt?"
"Siebzig. Würdest du dich bitte wieder in dein Auto setzen?"
"Ach Bob, warte bitte einen Moment. Ich habe den Tacho sofort gecheckt, als ich dich gesehen habe! Ich habe mich auf höchstens 65 km/h geschätzt!"
"Bitte Jack, setz dich wieder in dein Auto."
Genervt quetschte Jack sich wieder ins Auto. Ein Knall. Türe zu. Er starrte auf sein Armaturenbrett.
Bob war fleißig am Schreiben auf seinem Notizblock. Warum wollte Bob nicht seinen Führerschein und die Papiere sehen?
Dann klopfte Bob an die Tür. Er hatte einen Zettel in der Hand. Jack öffnete das Fenster, maximal 5cm, gerade genug, um den Zettel an sich zu nehmen. Bob reichte ihm den Zettel und ging dann zu seinem Auto, ohne ein weiteres Wort zu verlieren.
Jack faltete den Zettel auf. Was würde ihn dieser Spaß wieder kosten? Doch, Moment: War das ein Witz? Das war gar kein Strafzettel!
Jack las:
Lieber Jack, 
ich hatte einmal eine kleine Tochter. Als sie sechs Jahre alt war, starb sie bei einem Verkehrsunfall. Richtig geraten; der Typ ist zu schnell gefahren.

Einen Strafzettel, eine Gebühr und drei Monate Knast und der Mann war wieder frei. Frei um seine Töchter wieder in den Arm nehmen zu dürfen. Alle drei konnte er wieder lieb haben.
Ich hatte nur eine und ich werde warten müssen, bis ich in den Himmel komme, bevor ich sie wieder in den Arm nehmen kann. Tausend Mal habe ich versucht, diesem Mann zu vergeben. Tausend Mal habe ich gedacht ich hätte es geschafft. Vielleicht habe ich es geschafft, aber ich muss immer wieder an sie denken. Auch jetzt. Bete bitte für mich.
Und sei bitte vorsichtig, Jack. Mein Sohn Ist alles was ich noch habe.
Bob
Jack drehte sich um und sah Bob wegfahren, bis er nicht mehr zu sehen war. Langsam fuhr auch er nach Hause. Zu Hause angekommen, nahm er seine überraschte Frau und die Kinder in den Arm und drückte sie ganz fest.
Das Leben ist so wertvoll. Behandle es mit Sorgfalt.
Verfasser unbekannt


Herzlichst Margot

Donnerstag, 27. Juni 2013

Teure Politiker ...

Gerhard Schröder verlangt bis zu 75 000 Euro für eine Rede
 – sein ehemaliger Vize Joschka Fischer „nur“ 30 000 Euro
... nur, ich könnte auf solche Politiker verzichten, auf Politiker die sich nicht wegen des Wunsches etwas für ihr Volk zu tun in die Politik begeben, sondern nur wegen des Geldes. Ich habe einfach solche Gedanken, weil ich über die Geldforderungen der Politiker, für ihre Reden, im "Fokus" etwas gelesen habe. Es sind zwar jetzt Ex-Politiker, aber wie man an Peer Steinbrück und Kollegen sieht, haben sie auch während ihrer Amtszeit ihre Forderungen gestellt. Und Deutschland weigert sich ein UN-Antikorruptionsgesetz zu ratifizieren, wie es "Die Zeit" schreibt. Warum?


Clinton, Schröder, Fischer
So teuer sind die Reden prominenter Ex-Politiker


Schweigen ist Silber, reden ist Gold – zumindest bei Ex-Politikern. Für Reden und Vorträge streichen sie fünfstellige Summen ein. FOCUS Online zeigt, wer in Deutschland am meisten abkassiert.
Sie möchten einen ehemaligen Bundespräsidenten zur Rede stellen? Für 20 000 bis 25 000 Euro schmücken zum Beispiel Roman Herzog oder Richard von Weizsäcker Ihre Veranstaltung. Eine stolze Summe – doch mit diesem Preis sind die zwei ehemaligen Staatsoberhäupter sogar noch eher günstig: Für Joschka Fischer, in seiner aktiven Zeit als Politiker „nur“ Außenminister und Vize-Kanzler, werden mindestens 30 000 Euro fällig. Diese Tarife meldet das „Handelsblatt“ in seiner Dienstagsausgabe.

Spitzenreiter in Deutschland ist demnach Gerhard Schröder: Der Altkanzler werde bei den Agenturen zu Preisen zwischen 50 000 und 75 000 Euro gehandelt, schreibt das Blatt unter Berufung auf Brancheninsider.


Das ist allerdings selbst großen Firmen zu viel: „Wir hatten mehrfach Anfragen von deutschen Unternehmen nach Gerhard Schröder. Die hatten sich aber nach der Preisnennung erledigt“, sagte Ulrike Ramsauer, Gründerin und Chefin der gleichnamigen Redneragentur, dem „Handelsblatt“.

Den ganzen Artikel könnt ihr unter diesem Link nachlesen, mir reicht es ...


Mittwoch, 26. Juni 2013

Noch einmal ...

... Gedichte von Annegret Kronenberg. Sie gefallen mir, auch wenn ich sie nicht auswendig lerne ... Ich genieße in ihnen die Zeit der Augenblicke, der Erinnerung und der Gegenwart. 


"Monde und Jahre vergehen, aber ein schöner Moment
leuchtet das Leben hindurch."
Franz Grillparzer




Unübersehbar
von Annegret Kronenberg


Der Himmel hat dich mir in den Weg gestellt.
Ich konnte dich einfach nicht übersehen.
Nun will ich es nicht mehr.




Nie
von Annegret Kronenberg

Ich wollte mich nie wieder verlieben.
Als ich dir begegnet bin,
ist mir das Wort "Nie"
 einfach abhanden gekommen.




Glücklichsein
von Annegret Kronenberg

Weiß ich überhaupt
wie glücklich ich bin?
Spüre ich, wie viele
mich darum beneiden?
Viel Leid und Schmerz
musste ich ertragen,
mir wurde aber auch die Kraft
dazu geschenkt.
Aber ich durfte auch viel
Glück erleben und erlebe
es noch heute.
Meine Zufriedenheit,
mein Glück werde ich
jetzt bewusster erleben.




Alter
von Annegret Kronenberg

Alter verändert dein Leben,
behindert dein Leben.
Alles muss geduldig
angenommen werden.
Manchmal scheint es
unerträglich zu sein.
Und was man alles
so vergessen kann!
Wer aber trotzdem
noch lacht,
bleibt im Herzen jung.




Erinnerungen
von Annegret Kronenberg

Die Erinnerung bringt mir zurück,
was ich längst verloren geglaubt.
Ich schwelge in meinen Erinnerungen,
träume mich zurück in schöne Zeiten,
finde viele verlorene Kostbarkeiten.
Und die schlechten Zeiten?
Da habe ich tatsächlich Erinnerungslücken.



Es wäre schön, wenn euch diese Gedichte, 
von Annegret Kronenberg, auch heute
gefallen würden.


Dienstag, 25. Juni 2013

Poesie ohne Politik

Nach Regen scheint Sonne ... so möchte ich es auch mit meinem Tagebuch halten. Eine Woche lang über Politik zu schreiben, halte ich nicht aus. So kommt heute Poesie dran, außer dem großen "P", hat Politik und Poesie nichts Gemeinsames, und das ist gut so.

Diese Gedichte sind alle von Annegret Kronenberg.  Sie wurde 1939 in Gronau/Westfalen geboren. Und ich muss sagen, alle Gedichte von ihr , die ich bisher gelesen habe, haben mich unheimlich berührt ... 
Eine Leserin schrieb über die Autorin: "Sie ist für mich der erste Mensch, der das ausspricht, was ich empfinde und oft empfunden habe." Und diesen Worten schließe ich mich uneingeschränkt an.


avatfilm_pixelio.de


DER MOHN IST AUFGEGANGEN


von Annegret Kronenberg

Der Mohn ist aufgegangen.
Wohl über zwanzig leuchtende Blüten
umgarnen mich mit ihrem Liebreiz.
Es kommt mir so vor,
als würde aus den prallen,
blutroten Blütenblättern,
die Liebe nur so herausströmen.
Aus jeder Blüte lacht mich verlockend
ein nachtblaues,  lüsternes Auge an.
Wozu will es mich verführen?


Sonja Zech_pixelio.de


DIE VERTRAUTE BIRKE

von Annegret Kronenberg

Du vertraute Trauerbirke
bist mit mir alt geworden.
Viele Jahre hast  du mir
schweigend deinen wohltuenden
Schatten geschenkt.
Noch heute bist du
jeden Morgen der erste
Blickpunkt, den ich genieße.
Meine gefiederten Freunde
warten dann schon auf mich.
Du gehörst zu meinem Leben
wie die Sonne und der Wind.
Was meinst du, wie lange
werden wir es noch schaffen?


Karl Strebel_pixelio.de

SOMMERSONNENGEFÜHL

von Annegret Kronenberg

Den ganzen Tag über
hat es geregnet und gestürmt.
Am Abend zeigt sich dann
die Sonne, um kurz darauf
hinter den Bäumen
strahlend unter zugehen.
Wenigstens ein spärliches
Sommersonnengefühl



Renate Franke_pixelio.de



LEISER SOMMERWIND

von Annegret Kronenberg

Leise summt der Sommerwind,
fährt streichelnd durch das grüne Gras,
bewegt die Blätter an den Bäumen
und spielt mit ihnen, nur zum Spaß.
Im Sonnenschein die Blumen brüten,
er fächelt ihnen Kühlung zu.
Wenn Abendröte sich ergießt,
singt er ein Lied zur Abendruh'.



jsr_pixelio.de


EIN WARMER SOMMERTAG

von Annegret Kronenberg

Ein warmer Sommertag
neigt sich seinem Ende zu.
Die Vögel haben ausgesungen
und die Bäume sind des Rauschens müd’.
Erschöpft legt sich der schwere
Duft der Rosenblüten der Dunkelheit
in den Schoß. Geduldig bedeckt
die Nacht alles mit ihrer
schwarzen Samtdecke.
Der klare Sternenhimmel
weckt die Hoffnung, dass es
morgen wieder einen warmen
Sommertag geben wird.




Mit diesem Gedicht möchte ich meinen Tag beenden und euch begrüßen.
Es wäre schön, wenn ihr auch gefallen an diesen schönen Zeilen finden würdet.  

Herzlichst Margot

Montag, 24. Juni 2013

Rentenerhöhung ... ein Witz

Am Samstag habe ich, noch vor meinem Wochenend-Einkauf, einen Bescheid erhalten, dass ich ab Juli 2013, eine Renten-Erhöhung? von 2,04 € erhalte. Ach was war das für ein Jubel bei mir ... so habe ich mir, als optimistischer Mensch, schon im Voraus, 2 Wild-Pfirsiche geleistet.  Ich wollte ja einen Obsttag einlegen ... :-) 
Ihr merkt sicherlich, meine Worte arten in Sarkasmus aus, denn  ich glaube es ist eher eine Beleidigung aller Rentner/innen auf der westlichen Seite Deutschlands und keine Erhöhung. 



Altersbezüge: Kabinett beschließt Rentenerhöhung zum 1. Juli



"Für die Rentenkasse ist dies leicht zu schultern: Sie verfügt über Rücklagen von annähernd 30 Milliarden Euro. Arbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) hatte die Höhe der Rentenanpassung vor vier Wochen mitgeteilt. Die große Differenz zwischen Ost und West erklärte sie mit Unterschieden in der Lohnentwicklung." 

"Die Altersbezüge der etwa vier Millionen Rentner im Osten werden indes um 3,29 Prozent angehoben. Bei einer Monatsrente von 1000 Euro sind das im Westen 2,50 Euro und im Osten 32,90 Euro mehr. Für die Rentner im Westen bedeutet dies real eine Minusrunde: Ihre Anhebung wird von der erwarteten Preissteigerung von etwa 1,5 Prozent aufgezehrt."

Ich gönne jedem Ost-Rentner und Rentnerin diese Erhöhung, nur diese große Differenz zwischen Ost und West hätte sich die Regierung ersparen können. Denn diese Ungerechtigkeit trägt bestimmt nicht zum Zusammenwachsen von Ost und West bei. 








Es ist Wahljahr, und ich frage mich, ob diese Fotos die große Differenz ausgleichen. Und ich möchte noch dazu sagen, hoffentlich nicht. 

Ich mag solche Fotos nicht, denn alte Menschen werden wie Ausgestoßene behandelt. Und die, die sie besuchen, wollen bestaunt und beklatscht werden, weil sie sich getrauen zu ihnen zu gehen. Und als Dank dafür möchten sie nun gewählt werden. Einfach widerlich ...

Meine Computer-Maus ist schamrot geworden.


Hallo Varis, sei herzlich bei mir willkommen. :-)

Sonntag, 23. Juni 2013

Die ungleichen Zwillinge ...

... ist eine Geschichte über Optimismus und Pessimismus. Und ich bin, nach dem Durchlesen dieser Geschichte, froh, dass ich mehr ein optimistischer Mensch bin, mit Sinn zur Realität. Realität kann schon Pessimismus verbreiten, nur muss man sich gleich dagegen wehren. Und ich versuche es immer mit einem optimistischen Blick auf die jeweilige Sache ... auch wenn meine Antwort, zum Ende dieser Geschichte, anders lauten würde. Jedenfalls in der heutigen Zeit, vielleicht so: "Danke, lieber Vater, wo hast Du denn diese Kostbarkeit her ... dass ist ja ein wunderbarer Dünger für meine Blumen. Ich sehe sie schon blühen und mich daran  erfreuen."

Die Geschichte von den ungleichen Zwillingen


Es waren einmal Zwillinge, die glichen sich äußerlich wie ein Ei dem anderen. Ansonsten waren aber vollkommen verschieden.
Wenn es dem einen zu heiß war, war es dem anderen zu kalt. Wenn der eine sagte: "Die Musik ist zu laut", wollte der andere die Musik noch lauter. Und der auffälligste Unterschied zwischen den beiden war der, dass der eine von ihnen zu jeder Stunde optimistisch und zuversichtlich war, während sich der andere immer schlecht gelaunt und und pessimistisch gab.
Als sie nun eines Tages Geburtstag hatten, wagte der Vater der Zwillinge ein Experiment: Er wartete am Vorabend des Geburtstages so lange, bis seine Söhne eingeschlafen waren, und machte sich dann heimlich ans Werk.
Er füllte das Zimmer des Pessimisten bis unter die Decke voll mit den schönsten Geschenken: Spielzeug, Sportgeräte, technische Geräte und vieles mehr. Dem Optimisten aber legte er nur einen stinkenden Haufen Pferdeäpfel ins Zimmer – sonst nichts. Nun war er gespannt, was passieren würde.
Am nächsten Morgen schaute der Vater zuerst ins Zimmer des Pessimisten. Er fand ihn laut klagend am Boden sitzen, inmitten der ganzen wundervollen Geschenke.
"Warum weinst du denn?" fragte der Vater.
"Erstens, weil meine Freunde neidisch sein werden, zweitens, weil ich die ganzen Gebrauchsanleitungen lesen muss, bevor ich mit den Geschenken etwas anfangen kann, drittens, weil ich für die meisten dieser Spielsachen ständig neue Batterien brauchen werde und viertens, weil im Lauf der Zeit bestimmt ein paar von den Spielsachen kaputtgehen werden!"
Darauf ging der Vater in das Zimmer des optimistischen Zwillings. Dieser hüpfte vor Freude um die Pferdeäpfel herum.
"Warum bist du denn so fröhlich?" fragte der Vater.
"Ganz einfach", antwortete dieser "weil irgendwo im Haus ein Pony sein muss!"
Verfasser unbekannt
Nun werdet ihr verstehen, warum ich anders geantwortet hätte als der Zwilling. Was soll ich mit einem Pony in der Stadt und noch in der 3. Etage. ;-)


Samstag, 22. Juni 2013

Abkühlung ...und AfD

... heute lebe ich mit etwas Abkühlung, die ich gestern herbeigesehnt habe, durch Sturm und Regen in der Nacht. Ich bin dafür dankbar, doch heute muss ich aufpassen, dass ich, beim Durchsehen des Medienwaldes, nicht wieder zu hitzig werde. 
Es geht aufwärts: Zumindest auf Facebook ist die AfD
um Bernd Lucke schon der Renner.
Beim Thema Politik, für die ich mich interessiere, fällt mir auf, die Medien verunglimpfen die neu gegründete Partei "AfD - Alternative für Deutschland" oder schweigen sie tot. Wie ich gerade einen Artikel aus dem Handelsblatt lese, wird diese Partei mit einer verlogenen Überschrift:
"AfD-Chef will NPD-Wähler gewinnen" diffamiert und in die rechte Ecke gestellt. Mich empört diese Überschrift auch, da ich diese Partei zur Bundestagswahl wählen werde. Ja, ich brauche eine Alternative zu dieser jetzigen Politik und zu den etablierten Parteien. Warum? Der SPD hatte ich meine Stimme gegeben und sie hat ein Volk ins Unglück gestürzt, ausgenommen wurden die Banken und Wirtschaft. Die CDU/CSU/FDP hat diese Politik übernommen und, im negativen Sinn, verfeinert. 

Noch einmal auf diesen Artikel, und diese im Sinn enstellte Überschrift zu kommen, sie wurde von vielen Menschen kritisiert und sie fühlten sich beleidigt, wie auch ich. Fairerweise möchte ich sagen, auch diese Kritik wurde im "Handelsblatt" veröffentlicht, daraus  ein paar Stimmen:

Von Rolf Zimmermann:
(...) „ich habe den Artikel „AfD-Chef will NPD-Wähler gewinnen“ gelesen. Warum um Himmels Willen verdreht das Handelsblatt die Worte von Bernd Lucke in einem solch katastrophalen Ausmaße? Warum soll die AfD (eine Partei, dominiert von äußerst gebildeten Leuten) denn so krampfhaft in die rechte Ecke gestellt werden? Warum wollen Sie ihre Leser für so dumm verkaufen? Glauben Sie allen Ernstes, dass Ihre Leser einen dermaßen plumpen Diffamierungsversuch nicht erkennen und dass sie nicht wütend darüber sein werden, dass Sie sie offenbar für blöd halten? Also wenn eine Zeitung einen Artikel mit einer vorsätzlich völlig verfehlten Überschrift veröffentlicht, dann verliert sie in meinen Augen jegliche Seriosität. Wenn Sie über ein Gewissen und über Verstand verfügen, dann muss Ihnen diese Aktion höchst peinlich sein!“
Von Mathieu Rech:
„Stoppen Sie bitte diese dämliche Propaganda gegen die AfD. Dr. Josef Goebbels wäre stolz auf solche „Enkelkinder“ wie sie.“ 
Von Marion Schimmelpfennig:
„Was ich heute hier (...) gelesen habe, ist wieder einmal ein Paradebeispiel dafür, wie Journalisten, die die Berufsbezeichnung nicht verdient haben, mit einer tendenziösen Überschrift Stimmung machen. Ekelerregend!!! Schämen Sie sich nicht? Nicht wenigstens ein bisschen? „Stimmen vom rechten Rand“ oder „NPD-Wähler“ ist nicht dasselbe wie „Protestwähler“ oder „enttäuschte Wähler, die eigentlich gar nicht rechts sind“. Oder sind Ihnen die Feinheiten der deutschen Sprache nicht geläufig? Doch, doch, das sind sie. Und das machte das Ganze so schlimm. Wie in der Politik geht es auch Ihnen nicht um die Sache, sondern um ganz andere Dinge. Sehen Sie besser nicht in den Spiegel, sonst wird Ihnen vielleicht schlecht.“

Und ich möchte nur noch dazu sagen, die "AfD" ist keine 1 Punkte-Partei, Euro-DM, sondern hat ein vernünftiges, übersichtliches Wahlprogramm. 
Was ihr hier nachlesen könnt: Wahlprogramm der AfD

Wie schon einmal geschrieben, ich bin kein Mitglied der "AfD",
tautenhahn.blog.de/
aber ich möchte eine vernünftige Politik fürs ganze Volk. Was kann denn schlimmer kommen als SPD, CDU, CSU und FDP, auch zum Teil die Grünen, sie reden von Menschenwürde und haben sie uns doch genommen. Für Menschenrechte sollte zuerst in Deutschland demonstriert werden. Dazu gehört, dass Deutschland kein Billiglohnland mehr ist ... sondern ein Bildungsland. Und für mich von Wichtigkeit, mit Blick auf die Grünen, dass ich auch meinen Strom bezahlen kann. Mein Verbrauch sinkt von Jahr zu Jahr, und die Kosten steigen, von Jahr zu Jahr. 


Genug ... die Abkühlung wartet auf Balkonien :-)  





Freitag, 21. Juni 2013

Meinungsänderung ...

... mein Tag begann heute mit dem Wunsch nach Abkühlung, trotzdem ich mein Frühstück noch bei angenehmer Temperatur auf Balkonien verzehrte. Der Himmel war mit Wolken zugezogen und ließ keinen Blick auf die Sonne zu, also, dachte ich, heute wird es kein Tag mit Extrem-Schwitzen, doch weit gefehlt. Es kam ein Waschküchen-Wetter, und ich mag keine Waschküche und vertrage auch nicht dieses Wetter. So zog ich mich zurück an meinen Computer, um Ablenkung zu finden. Hier konnte ich mich ganz leger als Nackedei bewegen ... :-) ohne das jemand meine "Rettungsringe", die ich schon seit einigen Jahren trage, sah. Bei meinen Betrachtungen, geistig und körperlich,  kam ich auf eine kleine Geschichte über "Meinungsänderung", die mich amüsierte, trotzdem ich nicht gerne meine Meinung ändere. Ich weiß nicht, ob sie euch gefällt, ich erzähle sie  einfach mal ...

Meinungsänderung


Ein Kriegsschiff befand sich auf offener See. Die See war unruhig und Nebelschwaden erschwerten die Sicht.
Kurz nach Anbruch der Dunkelheit meldete der Ausguck: “Licht Steuerbord voraus!”
“Bleibt es stehen, oder bewegt es sich achteraus?” fragte der Kapitän.
Der Ausguck antwortete: “Es bleibt, Kapitän.”
aus Mangel an Kriegsschiffen ein Dampfer
Das Schiff befand sich also auf einem gefährlichen Kollisionskurs mit dem anderen Schiff.
Da rief der Kapitän dem Signalgast zu: “Schicken Sie dem Schiff ein Signal: Wir sind auf Kollisionskurs, empfehlen 20 Grad Kursänderung.”
Zurück kam das Signal: “Empfehlen Ihnen, den Kurs um 20 Grad zu ändern.”
Der Kapitän sagte: “Melden Sie: Ich bin ein Kapitän, Kurs um 20 Grad ändern.”
“Ich bin ein Unteroffizier,” lautete die Antwort. “Sie sollten Ihren Kurs besser um 20 Grad ändern.”
Inzwischen war der Kapitän ziemlich wütend. Er schimpfte: “Signalisieren Sie, dass ich ein Kriegsschiff bin. Er soll den Kurs um 20 Grad ändern.”
Prompt wurde eine Antwort zurückgeblinkt: “Ich bin ein Leuchtturm.”
Das Kriegsschiff änderte den Kurs.
nach Frank Koch
gefunden bei Zeitzuleben.de

Ich habe für mich herausgefunden, im Laufe der Jahre, man muss seine Meinung nicht ändern wie die Fahne im Wind, aber Sturheit ist auch keine Lösung.
Herzlichst Margot


Donnerstag, 20. Juni 2013

Mir schwillt der Kamm ...

politikvisuell.twoday.net
... weil ich vom Regen in die Traufe gekommen bin, was die Propaganda und die Freundschaftsbekundung mit Amerika angeht. In der ehemaligen DDR, wo ich aufgewachsen bin, wurde der Sowjetunion Beifall geklatscht. Genug Beifall, um genervt zu sein, und jetzt in Gesamtdeutschland, wird den Vereinigten Staaten von Amerika gehuldigt. In einem Maße, wie ich es in einem freien Land nicht für möglich gehalten habe. Ich freue mich schon, dass die Medien der Familie Obama nicht auf die Toilette folgen ...
... vielleicht, weil sie ihnen doch nicht ganz in den Hintern kriechen wollen? Dieses Motiv wäre lobenswert ... aber ich kann nicht glauben, dass es der Grund ist. 
© Maurizio Gambarini/DPA
Nein, ich habe mein Lächeln nicht verloren, es ist nur sarkastisch geworden. Warum? Ich habe der ehemaligen Sowjetunion aber auch Amerika nichts zu verdanken, somit sehe ich auch die Ungerechtigkeiten dieser Länder und spreche es aus. Wenn ich nur an Afghanistan denke ... wo sich beide Staaten nicht mit Ruhm bekleckert haben. Wie war es mit dem amerikanischen Blitzkrieg, besser gesagt mit dem Überfall auf den Irak, Afghanistan? Wo ist der Frieden in diesen Ländern? Der Tod ist in diesen Ländern allgegenwärtig, und wir Jubeln. Nein ich lächele noch immer, nur wird dieses Lächeln bitter ... deshalb gehe ich nicht weiter meinen Emotionen nach. Nur ein Vorteil habe ich, als Person hier in Deutschland, ich muss nicht jubeln, wenn ich nicht will, und darf meine Meinung öffentlich machen ...  Es lebe die Freiheit des Wortes, auch ohne Jubel für Russland oder Amerika.

Verzeiht, heute musste wieder einmal ein ernstes Wort aus meinem Mund kommen. Es zeigt mir, ich bin noch mit der realistischen Welt verbunden, sie sollte man, nie aus dem Auge verlieren. 

Noch eine Passage aus einem Newsticker von "Stern-Online":

Ein Schmatzer für die Kanzlerin: Obama und Merkel begrüßen sich
am Kanzleramt geradezu innig.
© Michael Kappeler/DPA

+++ 12.16 Uhr: Bloß keine Fragen +++


Die Pressekollegen, die bei der Pressekonferenz von Merkel und Obama dabei sein wollen, haben den Morgen damit verbracht, kontrolliert und per Bus ins Kanzleramt gefahren zu werden. Jetzt warten sie. Fragt sich nur worauf. Zwei Fragen dürfen die deutschen Journalisten stellen. Nein, nicht jeder. Alle zusammen. Zwei Fragen dürfen dann noch die amerikanischen Kollegen stellen. Das muss reichen, um Prism, Guantanamo und das Freihandelsabkommen zu diskutieren. Tja, der straffe Zeitplan …




Schön, dass wir eine Kanzlerin haben, die mit dem "Anpassen" schon Erfahrung in der DDR und mit der Sowjetunion gesammelt hat. Diese Worte schreibe ich ohne Jubel.