Seiten

Sonntag, 9. Februar 2014

Was will Buddha uns sagen ...

... heute ist ein neuer Tag, mein Schlaf war nicht besonders und ich musste noch einkaufen gehen. Gegen 11:00 Uhr hatte ich alles erledigt, war aber nicht zufrieden mit mir. Wollte auch keine russischen Märchen lesen, sondern etwas Neues für mich suchen. So kam ich auf Buddhismus um etwas über Meditation zu erfahren ... nein, ich wollte keine großen wissenschaftliche Abhandlungen lesen. Nein, ich möchte nur ein paar Beispiele erhalten und wissen wer Buddha war. Und ich bekam eine Antwort ...

Wer war der Buddha?

Der Buddhismus hat seinen Namen vom Wort Buddha bekommen. Buddha
Einen Buddha über den Bauch streichen soll Glück
bringen.
bedeutet "Der Erleuchtete". Dieser Beiname wurde Siddharta Gautama gegeben, weil er die Erleuchtung erlangt hat.

Siddharta Gautama lebte vor ungefähr 2500 Jahren im heutigen Indien. Er wurde als Sohn eines Königs geboren und genoss ein Leben in Überfluss. Er hatte alles, was man sich damals wünschen konnte. Und - trotzdem litt er unter dem selben Gefühl wie alle anderen Menschen auch - er war nicht zufrieden. Obwohl er wirklich alles hatte, fühlte er sich innerlich dennoch leer.

Er studierte bei den besten Lehrern, doch auch im Wissen konnte er keinen Ausweg aus dieser Unzufriedenheit finden. Deshalb machte er sich auf, bei den religiösen Lehrern seiner Zeit zu studieren. Dabei lernte er die Meditation.

Schließlich zog er sich alleine in die Einsamkeit zurück. Er wollte einen Weg zu einem nicht mehr veränderlichen Glücklichsein finden.

Als er 29 Jahre alt war, gelang ihm das auch. Er wurde erleuchtet.

Danach zog als Lehrer durch das Land und lehrte, was er als Weg erkannt hatte. Er hatte viele Schülerinnen und Schüler.

Im Alter von 80 Jahren starb er. Er hinterließ eine vollständige, sehr umfangreiche Lehre. Sie klärt uns darüber auf, wie die Welt funktioniert und warum alle Versuche, glücklich zu leben, immer wieder scheitern müssen. Das nannte er die Vier edlen Wahrheiten.

Auch einen Ausweg aus diesem Scheitern lehrte er: den Edlen Achtfachen Pfad.

Die Vier edlen Wahrheiten möchte ich heute hier Aufschreiben. Und auch gleichzeitig den edlen achtfachen Pfad.

Die vier edlen Wahrheiten

1. Leben ist Leiden.
Niemand kann immer nur glücklich, zufrieden und gesund sein. Es gibt immer Zeiten, in denen wir traurig, wütend, schlecht gelaunt, krank oder sogar verzweifelt sind.

2. Der Grund für dieses Leiden ist "Haben wollen".

3. Es gibt einen Zustand, in dem dieses Haben wollen aufhört. Das ist der Zustand der Erleuchtung.

4. Es gibt einen Weg, der dahinführt, dass das "Haben wollen" aufhört. Diesen Weg hat der Buddha den edlen achtfachen Pfad genannt.

Den edlen achtfachen Pfad.

1. Richtige Sichtweise

Wissen, was gut und was schlecht für uns ist und die Folgen unserer Taten kennen.

2. Richtige Absicht

Das, was wir tun, mit der richtigen Einstellung tun, nicht um etwas zurückzubekommen oder anerkannt zu werden.

3. Richtiges Sprechen

Durch Worte andere nicht verletzen.

4. Richtiges Handeln

So handeln, dass man dabei an alle denkt.

5. Richtige Lebensweise

Keine Drogen verkaufen oder nehmen, keine Tiere töten, nicht stehlen.

6. Richtige Anstrengung

Sich anstrengen, ein gutes Leben zu führen und nicht alle Anstrengung daran setzen immer mehr zu haben.

7. Richtige Achtsamkeit

Aufpassen, dass wir in Gedanken und Taten in Harmonie mit der Welt leben.

8. Richtige Konzentration

Meditieren und Gutes tun, damit wir Erleuchtung finden.


Damit möchte ich für heute den Tag beenden und das Geschriebene verinnerlichen. Morgen geht es weiter ...



Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen