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Freitag, 31. Juli 2015

Feuer und Philosophie

Nun, da ich das kostenlose Angebot Windows 10 zu installieren angenommen habe und es für gut befinde, kann ich wieder zum Alltäglichem übergehen. Micha ist zwar nicht alltäglich, und seine philosophischen Berichte, die für jeden geeignet und interessant sind, auch nicht. Siehe hier ...


Hallo liebe Freitagsphilosophierende.

Diesen Freitag möchte ich mal meinem Kollegen Peter zu Wort kommen lassen. Er schrieb die heutige Freitagsphilosophie in Anregung durch ein Maifeuer. Lauschen wir also Peter's Gedanken ...

Wie so vieles im Leben, hat auch das Feuer mindestens zwei Seiten. Bei Feuer denken sicher viele an Wärme und eine angenehme Atmosphäre aber vielleicht auch an unerträgliche Hitze oder sogar an “sich verbrennen”.
Am ersten Tag in diesem Monat, es war wunderbares, frühsommerliches Wetter, habe ich endlich wieder mit Freunden ein kleines Lagerfeuer entfacht. Wie so oft, war es ein sehr schöner Abend. Wir sprachen über Gott und die Welt und tranken guten Wein und hörten ruhige und die Sinne ansprechende Musik.
Ich hatte wieder einmal die Gelegenheit, ein Pfeifchen genüsslich
zu rauchen, und in dieser Atmosphäre wird dieses sogar im Allgemeinen gern akzeptiert. Es war einfach eine herrliche, entspannte und gelöste Stimmung. “Freunde, ein Stück Brot und ein Glas Wein. Was braucht es mehr, um glücklich zu sein.” (f.n. R. Mey)

Ich legte ab und zu ein Stück Holz nach, immer darauf bedacht, das Feuer in angemessenem Maße am brennen zu halten, aber nicht unnötig hoch auflodern zu lassen.
Als ich so in das Feuer schaute, kam es mir in den Sinn, wie schwer es doch gerade heute ist, Freunde zu finden und vielmehr noch, diese Freundschaften zu erhalten. Besonders gilt dies wohl für

Beziehungen, die über eine Freundschaft hinausgehen sollen. Wie kann man das anfängliche, große Feuer der Zuneigung oder gar Liebe über Jahre am brennen halten und wie viel Feuer ist gut, damit man nicht selbst oder den anderen verbrennt?
Ein tolles Feuer zu entfachen ist schon eine Kunst, ein Feuer im ausreichenden Maße am brennen zu halten, ist aber wohl eine weit höhere Kunst.
Zündet Euch ein Feuer an, schaut in die Flammen und denkt darüber nach.

Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende, sagt Micha und ich Margot, schließe mich mit Freude an. 



Donnerstag, 30. Juli 2015

Umstellung auf Windows 10 ...


Liebe Freunde, konnte heute nichts gestalten, habe auf Windows 10 umgestellt und es wurden zu viele Stunden benötigt. Nicht böse sein, morgen geht es in alter Manier weiter. Der heutige Tag war für mich eine ...

Windows




Herzliche Grüße
Margot.

Mittwoch, 29. Juli 2015

Herz aus Stein

Mein morgendlicher Blick geht aus dem Fenster und schaut auf die Blumen die sich auf dem Balkon im Wind bewegen. Meine Gedanken bewegen sich auch, zu den großen Pharmakonzernen, die an nichts anderes denken als an Geld. Diese Geschichte, vom ZDF Magazin erzählt, sagt uns die Wahrheit ... und sie macht mich wütend. 

Würde Hirnlosigkeit vor Kopfschmerzen schützen, könnten die Aspirin-Produzenten ihre Läden schließen.

Gabriel Laub

Die Menschen müssen wohl ein Herz aus Stein haben. Warum, nun lest folgende wahre Geschichte.
In Afrika gibt es eine sogenannte Wurmkrankheit an der derzeit 200 MIO. Menschen in der dritten Welt leiden. Die Menschen infizieren sich mit den im Wasser der unsauberen Flüsse lebenden Wurmlarven an. Diese fressen sich
durch die Haut und ernähren sich durch dem Körper des infizierten Menschen. Die Wurmlarven werden zu Würmern und fressen den Körper des Menschen von innen auf.

Wissenschaftler entdeckten das eine gewisse Substanz diese Krankheit bekämpfen kann. Sie feierten ihren Triumph und wandten sich voller Euphorie an die Pharmakonzerne die den Impfstoff entwickeln sollten. Die verantwortlichen Menschen dieser Konzerne lehnten ab. Begründung: Es lohnt sich nicht - die Afrikaner können diesen Impfstoff nicht bezahlen! Diese Menschen müssen wohl ein Herz aus Stein haben!!

Einige Zeit später fanden die Wissenschaftler heraus, das diese Rohsubstanz in einer Abwandlung auch gegen die Wurmkrankheit bei Nutztieren helfen kann. Es leiden nämlich auch zahlreiche Tiere in den nordischen Ländern an dieser Krankheit. Plötzlich waren die Pharmakonzerne bereit einen Impfstoff für die Tiere zu entwickeln.

Die Menschen müssen wohl ein Herz aus Stein haben. Ja wohl aus Stein. Aber tun wir den Steinen nicht zu unrecht. Ich traf vor kurzem im Traum einen Stein und sagte zu ihm; Steine könnt ihr nicht ein wenig wie Menschen sein. Da sagte der Stein; " Dafür sind wir noch nicht hart genug."

Solche Berichte machen mich traurig und wütend, auf uns Menschen. Ich frage mich, haben wir nur noch Geld im Kopf. Sind solche Menschen nur auf die Welt gekommen, um sich persönlich zu bereichern? Für mich sind solche Menschen eine Schande der Menschheit.


Herzlichst
Margot.

Dienstag, 28. Juli 2015

Lustige Sprüche ... Lach doch mal

Es ist wieder so weit, dass ich mich an Sprüche heranwage. Warum? Das Wetter sagt mir, ich könnte wieder mal mein Lachen hervorholen. Die Hitze hat nachgelassen, es ist kühl, windig und regnerisch, aber mein Herz ist heiter. Trotzdem ich solche Sprüche nicht verwende, gefallen sie mir.


Anmachspruch:
Hast du Fieber? Du siehst nämlich verdammt heiß aus!

Gemeiner Spruch:
Du bist nicht fett. Schnapp dir 2 Stühle und setz dich zu uns.

Genderspruch:
Wie gewinnt man das Herz einer Frau? Küsse sie, liebe sie, gehe bis ans Ende dieser Welt für sie. Wie gewinnt man das Herz eines Mannes? Komm nackt und bring ein Kasten Bier mit.

Beleidigung:
Was nutzen dir 100 Watt im linken und im rechten Arm, wenn in der Mitte trotzdem keine Birne brennt?

Nichtaufstehenwollen-Spruch:
Der frühe Vogel kann mich mal!

Fieser Spruch
Du siehst aus, wie ich mich gerade fühle!

Pro-Dicksein-Spruch:
Richtige Männer lieben Kurven, nur Hunde spielen mit Knochen.

Die Wochenenden, die ich hinter mir habe, musst Du erst mal überleben!

Beleidigungsspruch, wenn jemand einen nervt:
Du bist echt die Krone der Erschöpfung

Anti-Vegetarier-Spruch: 
Ich bin Secondhand-Vegetarier. Kühe essen Grass. Ich esse Kühe.

Dickseinspruch: 
Ich habe mich heute im Spiegel gesehen. Ich müsste mal dringen etwas abnehmen. Am besten den Spiegel.

Spruch, wenn man viel bekommen hat: 
Man kann nicht immer nur nehmen, man muss sich auch mal geben lassen.

Sonntagsspruch: 
War gestern so betrunken, dass ich ein Taxi nehmen musste. Werde es dann heute zurück bringen.

Lustiger Weihnachtsreim:
Christkind, Christkind, guter Gast, hast du mir was mitgebracht? Hast du was, dann setz dich nieder, hast du nichts, dann geh gleich wieder.

Wenn jemand einen total nervt: 
Warte mal! Hörst du das? Ha, da wars schon wieder. Diese wunderschöne tolle Stille, wenn DU NICHT SPRICHST!!!

4 von 3 Leuten haben Probleme mit Mathe.

Wenn ich eine Ampel wäre, würde ich in deiner Anwesenheit immer rot werden, so dass ich dich noch ein bisschen länger anstarren kann.


Bankraub ist eine Unternehmung von Dilettanten.
Wahre Profis gründen eine Bank.
- Bertolt Brecht -

Hausfrauen-Spruch: 
Der Haushalt starrt mich an. Ich starre zurück ohne den Blickkontakt zu verlieren. Ich schiebe ein Stück Schokolade in den Mund. Gewonnen.

Zitat von Oscar Wild: 

"Manche bringen Freuden, wo immer sie hingehen und andere bringen Freude, wenn immer sie gehen."

Dickseinspruch:
Das ist kein dicker Bauch, das ist ein Feinkostgewölbe.

Statusspruch
Jemand sagte heute, ich sei faul - Ich hätte ihm fast geantwortet.

Anmachspruch: 
Du bist so süß, dass ich wahrscheinlich schnell Diabetes bekommen würde.       
                            
Älterwerdenspruch:
Die besten Jahre kommen doch nach 45! War mit Deutschland ja genauso!

Fieser Rechthaberspruch:
"Ich habe nichts dagegen, dass wir geteilter Meinung sind. Aber lass es uns so halten, dass ich eine Meinung habe und dass du sie teilst.

Rechthaberspruch: 
Das kannste du schon so machen, ist dann aber halt Scheiße.

Ich bin nicht gefallen. Ich habe den Boden attackiert.

Pausen zwischen den Übungen einzuhalten ist wichtig. Bei mir sind's immer so 3 bis 4 Jahre.

So schönes Wetter, wollen wir raus gehen Joggen?
- Ha, ha, das ist ja lustig, wie du "Wollen wir ins Café gehen und Kuchen essen" aussprichst.

Zitat von Dave Barry: 
"Nehme niemals ein Abführmittel und eine Schlaftablette zur gleichen Zeit!"

Dein Gesicht ist wie ein Lexikon. Man möchte einfach
immer wieder nachschlagen.

Der frühe Vogel stirbt wegen Schlafmangel.

Kneipenspruch: 
Solange ich am Boden liegen kann, ohne mich festzuhalten, bin ich nicht betrunken!

Nun wünsche ich euch einen wundervollen Tag. Sollte es regnen, macht euch nichts draus, ihr habt die  Sonne im Herzen. 
Herzliche Grüße, kommen von Margot.



Montag, 27. Juli 2015

Philosophische Geschichte ...

Nach drei Wochen Abwesenheit kam Micha und erzählte eine philosophische Geschichte auf seinem Blog. Sie ist für mich nicht so einfach zu lesen, denn es sind Weisheiten verborgen. Nach dem Lesen dieser Geschichte, habe ich mich gefragt, wie würde ich handeln ...
Diese Geschichte erinnert mich an den Spruch von Martin Luther:

 "Sündige tapfer, doch tapferer glaube und freue dich in Christus, der Herr ist über Sünde, Tod und Teufel."


Philosophische Geschichte ...

Es ging ein Mann im Syrerland mit einem Kamel durch die Steppe. Plötzlich wurde das Tier scheu riß sich los und verfolgte nun seinen Führer. Der wußte nicht wie ihm geschah und floh bis er endlich einen Brunnen gewahr wurde. Der Mann in seiner Verzweiflung sprang in den Brunnen. Noch im Fallen sah er einen Brombeerstrauch, der aus den Fugen desselben gewachsen war und ergriff ihn. Als er nach oben sah wurde er dem schnaubenden Kamel gewahr, blickte er aber nach unter sah er zu seinem Erschrecken in den Schlund eines Riesigen Feuer speienden Drachen. Zu seinem Unglück mußte er noch feststellen, daß an des Strauches Wurzel zwei Mäuse nagten. Zuerst eine weiße danach eine schwarze immer im Wechsel. Der Mann in Angst und Furcht und Not im Stand dies jammerhaften Schwebens, sah sich nach Rettung um - doch es gab keine.
Er blickte um sich und ward der reifen Beeren gewahr, welche an dem Strauch hingen. Ihn überkam die Lust und er aß die Beeren mit Vergnügen. Er sah nicht des Kameles Wut und nicht den Drachen in der Flut und nicht der Mäuse Tückespiel, als ihm die Beer´ ins Auge fiel.
Du fragst mich nun wer ist der törichte Mann der in dieser Gefahr Beeren ißt. So wisse ich würde dir gönnen du wärst es der so handelt.
Der Drache ist der drohende Tod, das Kamel verdeutlicht des Lebens Angst und Not. Die beiden die an Wurzeln nagen sind Tag und Nacht. Die weiße nagt von früh bis spät die schwarze wenn die Sonne sich längst verabschiedet hat. Und zwischen all diesem Unbehagen lockt dich die Sinneslust der Beeren - die du genießen mußt.


Vergiß nicht manche gute Beere zu genießen!



Sonntag, 26. Juli 2015

KANNST MIR GLAUBEN ...

Ein wunderschöner Tag ist heute, die Hitze hat sich verzogen, nur ein starker Wind ist geblieben. Er hat schon in meinen Blumen gewütet, doch es ist mir angenehmer als diese große, schreckliche Hitze. Nun ja, der Wind darf nun auch nachlassen, jetzt, wo ich von Ruth-Ursula Westerop schöne Gedichte gefunden habe ... die Fotos sind von Computerbild / Wallpaper 




KANNST MIR GLAUBEN

Für Dich
würd’ ich Atome entkernen.
Für Dich
würd’ ich chinesisch lernen.
Für Dich
würd’ ich ein Traumschiff bauen
und würd’ mich ganz einfach trauen,
die Mona Lisa zu bekritzeln
oder den Papst an den Füßen zu kitzeln.
Das Unmögliche könnt ich möglich machen,
ganz abgesehen von ganz anderen Sachen.
Für Dich
schreib ich diese Liste,
denn ich weiß, irgend wie biste
etwas, was es nur selten gibt.
Drum hab ich mich einfach
in Dich so verliebt.




DEIN PINGUIN

 Ein Pinguin in der Wüste
wär’ doch so richtig triste,
käm’ damit nicht zurecht,
es ging ihm absolut schlecht.
Genau das passiert nun mir,
da Du heute nicht hier,
bist wieder mal verreist,
obwohl Du es doch weisst,
dass ich ohne Deine Nähe
vor Sehnsucht fast vergehe.
Bin so verloren und triste
wie der Pinguin in der Wüste.




VORBEI

Sie hatten so vieles gemeinsam
und plötzlich ist nichts wie es war.
Sie fühlten zusammen sich einsam.
Der Grund war keinem recht klar.

Die Stunden vergehen in Schweigen
und sie berühren sich kaum.
Sie können Gefühle nicht zeigen,
doch die stehen sichtbar im Raum.

Sie haben sich nichts mehr zu sagen.
Die Liebe ist lang schon verhaucht.
Sie können sich kaum noch ertragen,
so haben sie sich verbraucht.




DEINE LAUNEN

Du bist so unberechenbar,
dass mir die Sprache fehlt.
Die Rätsel die Du aufgibst
sind wirklich ungezählt.

Grad warst Du noch ganz munter,
hattest die beste Laune,
jetzt bist Du ganz unleidlich
und ich sitz da und staune

Ich staune wie Du das so machst,
mal Jubel und gleich Miesepeter.
Man kann mit Dir doch gar nichts planen
weil keiner weiss, wie bist Du später.




Bin kein Blitzableiter

Ich habe heute keine Lust
mit Dir zu diskutieren
und mir Deinen Frust
aufs Frühstücksbrot zu schmieren.

Erst gestern warst Du bei mir,
hast mit mir gestritten
und später sagt ich mir,
Dich hat nur der Teufel geritten.

Doch heute bin ich nicht da
für Dich und Deine Launen.
Mir reicht’s was gestern geschah.
Kannst ruhig über mich staunen.

Such Dir einen anderen Platz
so quasi als Blitzableiter,
zu mir aber jetzt keinen Satz.
Sei still! Hau ab! Das ist gescheiter.




Ungeschrieben

Die allerschönsten Verse
bleiben ungeschrieben,
wenn zwei sich anschau’n,
die sich lieben.



Samstag, 25. Juli 2015

Wenn man einsam ist ...

Ich bim am heutigen Tag wieder bei Micha gelandet, und ich möchte seine Worte original wiedergeben. Ein Mensch und seine eigene Welt ...




Hallo liebe Freitagsphilosophierende,

Ich erhielt diese Woche von meinem nicht nur philosophischen Freund Swen eine sehr ausführliche, anregende und tendenziell geniale Mail - wie ich sie des öfteren von ihm erhalte. Diese Mail möchte ich heute in meiner Freitagsphilosophie verwenden.

... wenn man einsam ist, liebt man den sonnenuntergang. sehr viele

sonnenuntergänge hatte er gesehen. es war ständig so eine melancholie um ihn herum,

die jedoch nur sehr wenige menschen entdeckten, weil er doch immer so

fröhlich war. nur die wirklich sehenden, erkannten, er leidet.

"ich bin gefangen , gefangen in einem traum. träum mir die welt schön. es

gibt kein entrinnen, kein anderswo.




nur dieser traum macht mich frei, wie ein vogel. strecke die arme aus, laß

mich fallen ... es ist so wunderschön. wie glücklich ich doch bin.

freiheit durch gefangenschaft. diskrepanz?

es ist ein leben - mein leben. sich nehmen, was einem gehört.

träumen ist schön.

ich liebe, ich hasse, ich gebe, ich nehme, ich lebe ... laß mich so leben,

wie ich will. anders sein - es bedeutet nichts. ein anderer weg, ein

anderes leben - mein weg, mein leben.

bin ich wirklich glücklich? bin ich glücklich, träumend? ich schwebe,

unendliche weite. laß mich gehen. wohin? egal wohin. wer geht, lebt. ich will

leben - ich kann leben. danke für dieses geschenk."





... manchmal traute er sich nicht die augen zu öffnen. manchmal verstand

er nicht. heute glaubt er zu träumen. doch es ist wirklich. es war richtig zu

träumen. ihr solltet das leuchten in seinen augen sehen. wie glücklich er

doch ist. die welt muß man nicht verstehen.

Ich danke Dir Swen.

Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende.

Micha



Freitag, 24. Juli 2015

Ich will ein Garten sein ...

Der Tag beginnt mit Wolken, Wärme und Gewitter-Geräuschen. Nein, regnen tut es noch nicht, aber es kann ja noch kommen. Ich muss an Äpfel denken, die ich gestern gekauft habe und an Apfelblüten, die Max Dauthendey beschrieben hat. Apfelblüten und Gedicht, gefallen mir ...




Zerblättern die Apfelblüten

Wie kleines feines Papier zerblättern die Apfelblüten,
Schier ein Atemhauch entführt sie Dir,
Kannst sie mit keiner Hand vorsichtig hüten.

Sind wie ein rosiger Hauch, der über Nacht entstand,
Und sie entschweben auch, eh Du's gedacht;
Haben glückliche Augenblicke in die Leere gebracht.

Sind wie Liebessekunden flüchtig entschwunden.
Waren in Gedanken unendlich groß, regnen zur Erde lautlos
Und liegen Dir wie Blättlein Papier unscheinbar im Schoß.


Max Dauthendey
1867-1918




Wie die Nelken duftig atmen! 

Wie die Nelken duftig atmen! 
Wie die Sterne, ein Gewimmel 
Goldner Bienen, ängstlich
schimmern 
An dem veilchenblauen Himmel!

Aus dem Dunkel der Kastanien 
Glänzt das Landhaus, weiß und
lüstern, 
Und ich hör die Glastür klirren 
Und die liebe Stimme flüstern.

Holdes Zittern, süßes Beben, 
Furchtsam zärtliches Umschlingen 
Und die jungen Rosen lauschen, 
Und die Nachtigallen singen.


Heinrich Heine
1797-1856




Ich will ein Garten sein

Ich will ein Garten sein, an dessen Brunnen 
die vielen Träume neue Blumen brächen, 
die einen abgesondert und versonnen, 
und die geeint in schweigsamen Gesprächen.

Und wo sie schreiten, über ihren Häuptern 
will ich mit Worten wie mit Wipfeln rauschen, 
und wo sie ruhen, will ich den Betäubten 
mit meinem Schweigen in den Schlummer lauschen


Rainer Maria Rilke
1875-1926




Das Liebesgedicht

Auf lose Blätter verteilt, 
meine Gedanken und Gefühle. 
Romantische Phantasien 
zwischen Wachen und Träumen. 
Du hast sie eingesammelt 
und ein zartes Seidenband darumgelegt; 
und sie schmolzen zusammen 
zu einem einzigen Liebesgedicht.

Annegret Kronenberg




Donnerstag, 23. Juli 2015

Kassandra ...


Meine erste Arbeit am Tag ist, wenn ich aufgewacht und aufgestanden bin, meinen Blumen auf dem Balkon Wasser zu geben. Es sind etwas über 50 Pflanzen, und da sie in diesem Sommer nicht trinken, sondern, bedingt durch das Wetter, saufen, kann ich es Arbeit nennen. 
Doch diese Arbeit mache ich sehr gerne, denn nebenbei zupfe ich vertrocknete Blüten und Blätter heraus, damit die Pflanzen schön aussehen und bleiben. Danach habe ich meistens, so wie jetzt, eine Stunde der Poesie. Ich suche Geschichten und Gedichte im Internet, die mir, und ich hoffe auch euch gefallen. So bin ich wieder bei Micha gelandet, der mich mitdenken lässt ...

Kassandra

Kassandra sagte den Untergang Trojas voraus und keiner wollte ihr glauben - nun heute möchte ich einen pessimistischen Blick auf die Zukunft werfen und vielleicht wird manchmal die Zukunft zur ...... aber hört selbst.

Wenn es so weiter geht werden sicherlich in 10 Jahren oder auch schon früher(!) Banker und normale Angestellte tätowiert durch die Straßen laufen, wo dies heute nur Knastis tun. Es werden sich Leute im Container einsperren lassen und sich 100 Tage rund um die Uhr filmen lassen und das schlimmste ist; es wird auch noch Leute geben die sich dies anschauen. Es werden Frauen im Fernsehen auftreten die sich mit einem Millionär trauen lassen ohne ihn jemals zuvor gesehen, gekannt geschweige denn geliebt zu haben. In den USA werden Selbstmorde im Fernsehen übertragen werden und es wird Talkshows geben in denen Menschen ihre Gefühle und Probleme vor einem Millionenpublikum äußern werden. Und das schlimmste von allem: Wir alle werden nur noch einen Gott kennen - den WAREN (ohne H) Gott - das Geld.

All dies wird geschehen - das prophezeie ich Ihnen und Euch und wir werden es dann als normal empfinden obwohl es uns heute unvorstellbar scheint. Und wir werden gar nicht merken das die Welt wieder ein klein wenig schlechter geworden ist und die Menschlichkeit auf der Strecke bleibt.

Dessen ungeachtet müssen wir positiv in die Zukunft schauen. Vielleicht müssen wir auch Verrat an unserer Zukunft begehen, vielleicht ist das ja die einzige Möglichkeit sie zu retten?

Vielleicht können nur wir (jeder als einzelner Mensch) durch unsere Menschlichkeit, durch ein Lächeln im Gesicht, durch unseren noch gesunden Menschenverstand, durch Mitgefühl und Sehnsucht nach Leben unserer Zukunft eine bessere Zukunft geben?!

Nach dem Lesen dieser Zeilen kann ich nicht mit Micha übereinstimmen, nein, 10 Jahre müssen wir nicht warten, es ist heute schon so. Der Mensch wird, von vielen Privat-Sendern, schon heute als so Primitiv dargestellt. Und alles was hier für Geschichten aufgezeigt werden, passieren. Kein Mensch schämt sich fürs schauen ... ich schäme mich schon, wenn ich beim Umschalten so etwas sehen muss.


Herzlichst Margot

Mittwoch, 22. Juli 2015

Pessimist und Optimist - Unterschiede

Das Leben kann sehr unterschiedlich gestaltet werden, wie ich es in dieser Geschichte lese. Sie wurde wieder von Micha erzählt. Und ich überlege, Herr Meier (mit ei geschrieben) starb 4 Jahre später als Herr Maier ( mit ai geschrieben ). Es ist schön, wenn man älter wird und sich an jeden neuen Tag erfreuen kann. Nur, wenn ich den Lebenslauf dieser 2 Männer lese, würde ich lieber Herr Maier ( mit ai geschrieben), mit positivem Lebenslauf sein. Ich liebe das Leben, auch wenn ich es nicht mehr zu Positiv gestalten kann, sondern nur sehen, hören und auch mal meckere. ;-)
Was ist denn das für ein Leben, als Pessimist? Immer nur Ärger und nichts Angenehmes sehen, trotzdem es da ist. Nein, das Leben ist zu kostbar, um es sich so verdrießen zu lassen. Ich hoffe, ihr seht es genau so ... wir sind die Gewinner, die optimistischen Menschen.

Pessimist und Optimist - Unterschiede

Nun aber zur heutigen Geschichte die von einem Pessimisten erzählt, der sein ganzes Leben lang prophezeite das die Welt untergehen wird.

Herr Meier stellte sich auf jedes Podest das man ihm bot und redete über den bevorstehenden Untergang der Welt. Nebenbei bemerkt redete er auch ohne Podest davon und erzählte es allen - ob sie es nun wissen wollten oder nicht. Er sprach über den moralischen und geistigen Verfall der Menschen, über super Gau's, über Kinderschändungen, Klimakatastrophen, über den Hunger in Afrika und Negativen aller Art. Wenn man ihn so reden hörte kam man sich vor wie in der Tagesschau, den heute Nachrichten oder RTL Aktuell.

Herr Meier wurde 80 Jahre alt, war sein ganzes Leben lang Pessimist und starb verbittert und voller negativer Gedanken als am 12.06.2054 die Erde an einer, durch den Menschen hervorgerufener, Naturkatastrophe zugrunde ging.

An diesem Tag starb auch Herr Maier im Alter von 76 Jahren. Er war fast sein ganzes Leben lang optimistisch und glücklich, hatte eine, in seiner Gesamtwirkung sicherlich lächerliche, 20 Euro Patenschaft mit einem afrikanischen Kind "abgeschlossen" und keinen Fernseher zuhause. Er hatte oft ein Lächeln auf dem Gesicht und so mancher Mensch war ein klein wenig glücklicher wenn er Zeit mit ihm verbrachte. Herr Maier hatte gekämpft wo es sich lohnte, sicherlich manches mal auch umsonst und er hatte über seinem Arbeitsplatz einen Zettel hängen auf dem stand.

Jede Mauer hat irgendwo ein Ende,

Jeder Berg lässt sich irgendwie umgehen,

Über jeden Fluss führt irgendwann eine Brücke,

Irgendwo wird immer das Wort Hoffnung stehen.

In diesem Sinne wünsche ich Euch, trotzdem ich nicht so ein großartiger Mensch wie Herr Maier bin, ein schönes Leben. Ein paar Gedanken über diese zwei Männer, darf sich jeder machen.



Dienstag, 21. Juli 2015

Besser als ein Sechser im Lotto ...

Es regnet leicht, ich habe ein Gefühl von Frische, es tut mir gut auf dem Balkon zu sitzen und diese Luft einzuatmen. Mein Blick geht zum Himmel und ich sehe die Tropfen fallen, es ist ein gutes Gefühl. Ein Gefühl was Wünsche wachsen lässt und ich denke an eine Geschichte, die ich gerade gelesen habe. Sie nennt sich ...

Besser als ein Sechser im Lotto ...
Sie wurde angeregt von Jostein Gaarder
und von Micha erzählt

Neulich musste ich mir wieder absoluten Schwachsinn anhören. “Wenn ich einen Sechser im Lotto hätte, würde ich ein neues und besseres Leben beginnen aber die Chancen sind ja so gering.”

Ein Sechser im Lotto - das ich nicht lache; wir haben (oder sind) etwas was viel größer und viel unwahrscheinlicher als ein Sechser im Lotto ist - wir sind am Leben.
1349 - der schwarze Tod fegte über Europa und riss alles mit sich was ihr unter die “Arme” kam. Jeder von uns hatte damals Tausende Ahnen. (zwei Eltern, vier Großeltern, acht Urgroßeltern, sechzehn Ururgroßeltern........mehr noch wir hatten damals Tausende Ahnen von denen KEINER gestorben ist!!! Unsere Ahnen überlebten Naturkatastrophen, Zeiten größter Kindersterblichkeiten, verheerende Kriege und Hungersnöte. Die Chance das sie dies überlebten liegt weit jenseits der Milliardengrenze. Viele hundert Milliarden Male war jeder von uns nur einen Millimeter vom Tod oder besser gesagt vom nicht Leben entfernt. Dennoch sie wurde uns gegeben - die Chance unseres Lebens. (Ironischerweise gibt es eine Fernsehsendung mit gleiches Titel in der es nur um Kohle geht.) Allein im dreißigjährigen Krieg ist jeder von uns viele Hunderte Male verwundet worden. Genaugenommen hat jeder von uns in diesem Krieg gegen sich selbst gekämpft und gegen die Chance drei Jahrhunderte später geboren zu werden, weil er Ahnen auf beiden Seiten gehabt haben muss. (So viele Leute gab es damals in Deutschland noch nicht und bei 30 Jahren Krieg....)
Es existiert seit drei bis vier Milliarden Jahren Leben auf dieser Erde und unsere Lebenskette wurde nie zerrissen - dagegen ist ein Lottogewinn ein Scheißdreck.
Wir haben das Glück zu leben - und die die Pech hatten? - Die gibt es nicht, sie sind nie geboren worden. Das Leben ist eine riesige Lotterie, bei der nur die Gewinnerlose sichtbar sind.



Ich wünsche Euch eine schöne Woche - EURE GEWINNERIN MARGOT.
Es ist schön, dass Leben von dieser Gewinnerseite zu sehen.

Herzlichst Margot.